[left page:] “Slavery! Have you ever heard at any time of the world’s history of worse conditions of slavery?”—SIR EDWARD CARSON “It is nothing else but a system of slavery.”—SIR RUFUS ISAACS [right page:] PORTUGUESE SLAVERY: BRITAIN’S DILEMMA By JOHN H. HARRIS, F.R.G.S. Author of “Dawn in Darkest Africa” METHUEN & CO. LTD. 36 ESSEX STREET W.C. LONDON [left page:] The Bulletin of Oberlin College is published every six weeks. Entered September 5, 1903, at the Post Office at Oberlin, Ohio, as second-class mail matter, under Act of July 16, 1894. [right page:] Do Not Destroy This Book BULLETIN OF OBERLIN COLLEGE New Series NO. 120 QUINQUENNIAL CATALOGUE of the OFFICERS AND GRADUATES of OBERLIN COLLEGE - 1916 - Der Internationale Fraun-Kongreb Berlin 1904 [?] Der Internationale Frauen=Kongress in Berlin 1904 Bericht mit ausgerählten Referaten, berausgegeben im Auftrage des Vorstandes de Bundes Deutscher Frauenvereine von Marie Stritt. CHV Verlag von Carl Kabel Berlin SW., Wilhelmstrasse 33. Vorwort Dis Herausgabe des vorliegenden Kongreßbuches war ursprünglich vom Vorstand des Bundes deutscher Frauenvereine nicht beabsichtigt. Eingedenk des geringen Interesses, welches derartigen. Werken gewöhlich entgegengebracht wird und welches mit der für ihre Herstellung aufgewander Arbeit und Mühe in keinem Verhältnis steht, hattern wir beschlosses von einer Drucklegung der Verhandlungen des Berliner inter-nationalen Frauenkongresses überhaupt abzusehen. Als aber nach seinem ünberraschend großen äußern Erfolge das allgemeine Interesse dafür wach geworden war und von vielen Seiten der Wunsch an us herantrat, die authentische und erschöpfende Darstellung, die er von den vershiedenen Gebieten der modernen Frauenbewegung gegeben hatte, nicht mit dem Kongreß verklinger zu lassen, sondern sie festzuhalten, den Teilnehmern zu bleibender Erinnerung, weitern Kreisen zu wertvoller, fruchtbingender Anregung, beschlossen wir, aur der Fülle des Gebotenen eine Auswahl von einzelnen Referaten, gleichsam als einen Extrakt der Kongreßverhandlungen, in einem Bande zusammengefaßt su veröffentlicher. Der leitende Gedanke dabei war, daß in diesem Falle weniger bieten insofern mehr bieten hieße, als gerade der beträchtliche Umfang früherer Kongreßberichte ihrer Verbreitung am meisten im Wege gestanden und das Interesse dafür auch bei einem Publikum, für welches der Preis nicht in Betracht kam, ensschieden asschwächen mußte. Bei der Auswahl des Materials mit der die Leiterinnen der vier Kongreß-Sektionen beauftragt wurden, war im allge- meinen der Wunsch maßgebend, möglichst solche Referate zum Abdruck zu bringen, die irgendwie interessantes und lehrreiches Material zu Einzelfragen, Darstellungen charakteristischer Erscheinungen, Bestrebungen und Erfahrungen für die in der Frauenbewegung Arbeitenden selbst bieten konnten, dagegen die auf die Gewinnung Außenstehender, des großen Publikums, berechneten Ansprachen und Propagandavorträge, die sich vor allem durch eine glänzende Rhetorik auszeichneten, für die Frauenrechtlerinnen selbst aber nichts wesentlich neues enthielten, erst in zweiter Linie zu berücksichtigen. Unter diesem Gesichtspunkt mußte naturgemäß den Sektionsverhandlungen ein sehr viel breiterer Raum gegeben werden als den allgemeinen Versammlungen, aus denen denn auch nur einige wenige besonders charakteristische und für die allgemeine Frauenbewegung bedeutsame Referate aufgenommen wurden. Der Beschluß, sämtliche Referate in der Sprache, in der sie gehalten wurden, abzudrucken, entsprang der Erwägung, daß dadurch die Verbreitung des Buches im Auslande gefördert, in Deutschland aber jedenfalls nicht beeinträchtigt werden würde, da man bei dem gebildeten deutschen Lesepublikum die Beherrschung der drei Kongreßsprachen wohl voraussetzen kann. Mit der Sammlung, Zusammenstellung und Redaktion des Manuskriptmaterials wurde die Bundesvorsitzende beauftragt. Die Einsammlung der Referate bot besonders bei den Rednerinnen aus entfernten Ländern mancherlei Schwierigkeiten und verursachte manchen unvorhergesehenen Aufenthalt, wodurch die Fertigstellung des Buches nicht unerheblich verzögert wurde. Sowohl um zum besseren Verständnis für Außenstehende den richtigen Zusammenhang herzustellen, wie un überhaupt ein übersichtliches Bild zu gewinnen und ein abgeschlossenes Ganzes geben zu können, erwies es sich bei der Inangriffnahme der Arbeit als unumgänglich notwendig, den ursprünglichen Plan etwas zu erweitern und mit den einzelnen im Wortlaut wiedergegebenen Referaten auch einen zusammenfassenden Bericht über die vollständigen Kongreßverhandlungen in das Buch aufzunehmen. Als Grundlage dienten dabei die von der Kongreßleitung herausgegebenen täglichen Berichte für die Presse, die allerdings vielfach ungenügend, sorgfältig redigiert und durch die Herausgeberin und die Sektionsvorsitzenden, z. T. -- wo es sich ermöglichen ließ -- auch durch die Referentinnen selbst berichtigt und ergänzt werden mußten. Die redaktionellen Änderungen in den eingesandten Referaten hatten sich selbstverständlich auf unbedeutende Kürzungen in den Einleitungen oder auf Streichung überflüssigen rhetorischen Beiwerks zu beschränken. Doch wurde dabei -- ebenso wie bei den notwendig erscheinenden, auf besonderen Wunsch der Betreffenden vorgenommenen sprachlichen und stilistischen Korrekturen in den Manuskripten der deutsch sprechenden Ausländerinnen -- sorgfältig Bedacht genommen, die individuelle oder nationale Eigenart der Referentin, wo eine solche zum Ausdruck gelangte, nicht zu verwischen oder zu beeinträchtigen. Für diejenigen Leser und Leserinnen, die ein oder das andere besonders interessante, wirksame oder gedankenreiche Referat, die beispielsweise die eindrucksvollen Ausführungen der amerikanischen Rednerinnen gleich uns schmerzlich vermissen sollten, -- und wir gehen wohl nicht fehl, wenn wir das bei der großen Mehrheit voraussetzen! -- sei darauf hingewiesen, daß es der Herausgeberin nicht gelungen ist, trotzdem sie sich die erdenklichste Mühe gegeben und sich mit wiederholten Zuschriften an die Damen gewandt hat, die Manuskripte zu erlangen. Z. T. wird wohl Überlastung mit Arbeit daran schuld sein -- wie in dem Fall von Mrs. Wright Sewall, deren Referat leider erst zugleich mit dem letzten Revisionsbogen aus der Druckerei in die Hände der Herausgeberin gelangte --, z. T. Abwesenheit von Hause; vor allem dürfte es aber darauf zurückzuführen sein, daß die Betreffenden überhaupt nicht nach einem Manuskript sondern -- wie Miß Anthony, Mrs. Gilman, Rev. Shaw, Mrs. Catt -- ganz frei gesprochen haben. Daß in allgemeinen nur Arbeite, die auf dem Kongreß von den betreffenden Referentinnen selbst erstattet, und nur in dem Umfant, in dem sie erstattet wurden, Aufnahme fanden, braucht nicht besonders betont zu werden. Nur zwei Ausnahmen glaubten wir uns gestatten zu dürfen: in Betreff der - VIII - Referate von Mrs. Husted Harper in der vierten Sektion am 18, Juni: ,, Why Women cannot vote in the United States", und von Mrs. G. Sheppard in der Allgemeinen Versammlung am 17. Juni: ,,Effects of Women's Suffrage in New Zealand", die beide der beschrankten Redezeit wegen nur auszugsweise zu Gehor gebracht werden konnten - das letztere zudem nicht einmal durch die Referentin selbst, die in letzter Stunde er- krankt war, sondern durch eine Stellvertreterin -, die aber beide die weieste Verbreitung in extenso wunschenswert er- scheinen lassen. Zudem durften die Ausfuhrungen der bekannten amerikanischen. Zudem durften die Ausfuhrungen der bekannten amerikanischen Journalistin die Leser des KongreBberichtes auch einigermaben fur den Wegfall der Referate ihrer Lands- manninnen uber das gleiche Thema entschadigen, wahrend die lebendige Darstellung der Verhaltnisse in Neuseeland durch die verdiente Fuhrerin der so erfolgreichen Stimmrechtsbewegung in diesem Lande jedenfalls den Anspruch erheben darf, das authentischeste, ja das einzig zuverlassige Material uber die Wirkungen des Frauenstimmrechts zu enthalten. Was etwa noch fur Uneingeweihte zur Einfuhrung in den Inhalt des vorliengenden Buches und zur Orientierung uber den Kongreb, sein Zustandekommen, seine Organisation, sein Ver- haltnis zum Frauenweltbunde usw., zu wissen notig oder er- wunsht sein sollte, ist in der kurzen Eronffnungsansprache der Bundesvorsizenden enthalten, die im Hinblick darauf und als Erganzung des Vorwortes mit aufgenommen wurde. Dresden, Anfang January 1905. Marie Stritt. Inhalt. Seite Vorwort . . . III Eroffnungsansprache . . . 1 I. Sektion. Frauenbildung. 1. Die Bildung der Fraufurihren Mutterberuf. Hausliche Erziehung. Kindergarten . . . 7 Die Frau als soziale Erzieherin . . . 11 Die Bildung der Frau fur den Mutterberuf im Lichte der Frobelschen Erziehung . . . 20 Die sozialen Aufgaben des Volkskindergartens . . . 25 2. Die Bildung der Madchen durch die Volksschule. Ge- meinsame Erziehung der Geschlechter. Einheits- schule . . . 33 Les Ecoles elementaires et la condition des institutrices en Italie . 35 Wie rustet die deutsche Volksschule die Madchen fur das Leben aus? . . . 43 Die erziehleche und soziale Bedeutung der Einheitsschule . . . 53 3. Die Aufgaben der Madchenfortbildungsschule. Die Volksbildungsbestrebungen fur Frauen . . . 59 Die Aufgaben und die Organisation der Madchenfortbildungsschule . 60 Die hauswirtschaftliche Bildung der Madchen in Danemark . . . 68 Die hauswirtschaftliche Unterweisung in deutschen Schulen . . . 75 Die Aufgaben der Frau bei den Volksbildungsbestrebungen . . . 81 4. Hohere Madchenbildung. HohereMadchenschule. Gym- nasium . . . 85 Die hohere Madchenbildung in Finnland, mit besonderer Berucksich- tigung der gemeinsamen hoheren Schulen . . . 88 Die gymnasiale Madchenbildung in Osterreich . . . 97 --- X. --- Seite 5. Das Univeritatsstudium der Frauen ..........................105 Die Beteiligung der Frau an der Wissenschaft ...............105 University Education of Women in Britain.......................115 The University Education of Women in the United States of America, with special reference to Coeducation............................124 Das Fraunstudium in Deutschland....................................131 6. Die Beteiligung der Frauen am Unterrichtswesen.......139 Die Ausbildung der Volksschullehrerinnen........................140 Die Ausbildung und Stellung der Lehrerinnen an den huhereu Schulen (Norwegen)..............................................................149 H. Sektion. Frauen-Erwerb und Berufe. 1. Landwirtschaft und häusliche Dienste...........................159 Die Dienstboteufrage in Deutschland..................................165 [*175 my talk*] 2. Die Lage der gewerblichen Arbeiterinnen.......................176 Die Lage der Arbeiterinnen in Holland..................................178 Die Farbrikarbeiterin in Deutschland....................................188 Sanitary Inspection of Workshops and the Homes of Outworkers....198 3. Die Fran in Handel und Verkeher..............................................206 Die Lage der weiblichen Handlungsgehilfen in Deutschland....207 Secretarial and clerical work as a Profession for Women in England............................................................................................218 Die Lage der Beamtinnen in Osterreich......................................221 4. Krankenpflege..........................................................................228 Trained Nursing as a Profession for Women, from an Educational, Industrial, and Social Aspect....................................................229 Die zukünftige Ausbildung der deutschen Kraukenpflegerinnen....237 5. Kunst, Kunstgewerbe und Literatur..............................................245 Die Lage der Bühnenkünstlerin in Deutschland..............................253 6. Wissenschaftlich Berufe.....................................................................268 Die Lage der Volksschullehrerinnen in .........................................271 Die Frau als Arztin............................................................................................277 III. Section. Soziale Einrichtungen und Bestrebungen. 1. Armenpflege, Kranken- und Rekonvaleszenten-Fur- sorge.............................................................................................................285 Grundsätze der modernen Armenpflege..............................................285 Die Organisation des Badischen Frauenvereins................................291 Hauspflege............................................................................................298 2. Fürsorge fur Kinder und Jugendliche............................................285 Der Internationale Verein der Freundinnen junger Mädchen......307 Heime fur uneheliche Mutter.......................................................313 -------- XI. -------- Seite 3. Bestrebungen zur Hebung der Sittlichkeit.......................318 Die Reglementierung und sanitäre Aufsicht der Prostitution in Holand............................................................................................324 Der Abolitionismus in Frankreich..............................................329 4. Gefangenenfursorge und Alkoholbkampfung.......................337 The association of Lady Visitors to Prisons................................337 Der Einfluss des Alkohols auf das Verhältnis der beiden Geschlecther...................................................................................337 5. Berufsorganisationen und Genossenschaftsbewegung.......357 L'organisation des femmes ouvrières en Italie............................364 The Consumer's Ligue.....................................................................372 6. Verschiedene Wohlfahrtseinrichtungen: Reehtsschutzstellen fur Frauen, Klubs, Heime usn.......................................................381 Rechtsschutzstellen.....................................................................384 ----------------- IV. Section. Die rechtliche Stellung der Frau. 1. Die zivilrechtliche Stellung der Frau..............................................394 Die historische Entwicklung des Eherechts.......................................394 Das eheliche Gutsprecht in Frankreich..............................................405 Das eheliche Gutsprecht in Holland....................................................413 Married Women's Property Laws........................................................418 2. Die ziveirechtliche Stellung der Frau. Das neue schweizerische Zivilrecht und die Stellung der Frau in demselben, insbesondere ihre "elterliche Gewalt"............................423 Das Vormundschaftsrecht der Frau in Ungarn...............................433 Die rechtliche Stellung des unehelichen Kindes und seiner Mutter...434 3. Die Frau im Vereinsrecht und in der sozialen Gesetzgebung............................................................................................444 Arbeiterinnenschutz...................................................................................445 Die deutsche Sozialversicherung (mit besonderer Berücksichtigung der Frauen)............................................................................................457 4. Frauen in kommunalen Amtern......................................................465 Women as Poor Law Guardians in Finnland..............................................471 Die Frauen Danzigs in der öffentlichen Armen-und Waisenpflege.....473 Die Frau in den Schuldeputationen in Schweded............................479 La Prud'hommie en France.....................................................................484 5. Das kommunale und kirchliche Wahlrecht der Frau.......................492 Das kommunale Wahlrecht in Danemark..............................................497 The Municipal and other Franchises for Women in Great Britain and Irelend............................................................................................499 Das kommunale Wahlrecht der Frau in Norwegen.............................507 Das kirchliche Stimmrecht der Frauen in Deutschland.......................513 --XII-- Seite 6. Das politische Wahlrecht der Frau ......... 520 Das Frauenstimmrecht in Holland............521 Why Women cannot vote in the United States.......525 Der praktische Nutzen des Frauenstimmrechts.........536 Die Frauenstimmrechtsbewegung in Schweden........538 Women's Suffrage (England)..............543 Voträge aus den Allgemeinen Versammlungen...553 Die Fortschritte der farbigen Frauen..........567 Das Verhältnis der Frauenbewegung zu den politischen und konfessionellen Parteien.................574 Effects of Women's Suffrage in New Zealand........589 Das Endzie der Frauenbewegung ............601 Internationaler Frauen-Kongress 1904 [*Mary Church Terrell (United States)- Berlin Germany - June 8- 1904 - Karlsbad 7*] PHILHARMONIE, BERLIN. Grundriss vom Erdgeschofs. Bezeichnung der Räume: 1} 2} KongressSäle. 5. Salon 6. Sanitäts -Zimmer. 7. Ausstellungshalle. 8. Schriftenserkauf fur Saal 1. 9. Schriftenserkauf fur Saal 2. 10. Komité 11. Presse 12. Kongressbuchu Albunserkauf. 12a. Haus Information. 13. Garderobe 13a. Post 14. Tagesbillette 15. Erfrischungen 16. Treppenhaus 25. Eingang sum Tunnel Garten im Souterrain Bernburger- Str. 22a/23 u. Köthener-Str. 32. Grundrifo vom 1.Stockvoerk Bezeichnung der Räume 3. Kongress Saal 3 4. Kongress Saal 4 u. Schriftenverkauf 16. Treppenhaus 17. Schreib u. Sesezimmec 18. Presse 19. 20. Toiletten 21. Schiftenverkauf für Saal 3. 22. Salon 23. Grosses Informationsbureau 24. Closette Handbuch für die III. Generalversammlung des Internationalen Frauenbundes in Berlin vom 6. — 11. Juni 1904 und für den Internationalen Frauenkongress in Berlin Vom 12. — 18. Juni 1904. Herausgegeben vom Lokalkomitee. Berlin. Carl Habel Verlagsbuchhandlung Inh.: Frau Margarete Habel. Inhalt. Seite Plan der Philharmonie Zur Eiinführung 3-8 Vorstadnsmitglieder und offizielle Delegierte für die III. Generalversammlung des Internationalen Frauenbundes 9-12 Mitglieder der stândigen Kommissionen des Internationalen Frauenbundes 13-14 Programm der III. Generalversammlung des Internationalen Frauenbundes 15-24 Constitution of the International Council of women 25-28 Standing Orders for the use of the Executive Committee 29-32 Zeiteinteilung für die Mitglieder der Generalversammulung des Internationnalen Frauenbundes 41-42 Der Internationale Frauenkongreb in Berlin 1904 43-44 Karten und Abzeichen für die Mitglieder des Kongresses 44 Veranstalter des Kongresses (Vorstand des Bundes deutscher Frauenvereine) 45 Liste der Bundesvereine 45-53 Der Vorstand des Berliner Lokalkomitees 53 Ddas Lokalkomitee 53-57 Liste der eingeladenen Rednerinnen 57-60 Allgenmeine Zeiteinteilung 61 Zur Einführung in die vier kongreßsektionen 62-73 Tagesprogramme des internationalen Frauendongresses v. 13- 18 Junie 1904 75-90 Seite Allgemeine Versammlungen in der Philharmonie 100-101 Geschåitsordnung 102 Beschreibung der für die Zwecke des Kongresses hergerichieten Räume 103-109 Gesellschaitliche Veranstalfungen (Empiälnge, Theater, Konzert) 110-114 Ausstelllungen 115-117 Besichtigungen 118-120 Restaurnats, Cafés, Konditoreien 120-122 Anhang. Gesandtschaften, Generalkonsulate und Konsulate in Berlin 123-124 Kirchen 124-125 Sehenswürdigkeiten 126-127 Denkmàler 128 Öffemt;oche Gärten and Ausstellungen 129 Kunstsalons und Kunsthandlungen 130 Hochschulen 130-131 Wohlfahrtseinrichtungen 131-132 Theater 132 Ausilüge 133-134 Reisebureaus 135 Fundbureaus 135 Droschken-Tarif für Berlin 136 Arztinnen 137 Zahnârztinnen 137 Bâder 137 Haarpilege 138 Hontls und Pensionen 138 Chambres garnies 138 Notizen 139 Papier für Notizen Plan von Berlin Zur Einführung. Die Veranlassung zur Einberufung des Internationalen Frauenkongresses, für den dies Buch ein Wegwelser sein soll, gab dem Bunde deutscher Grauenvereine die Generalversammlung des internaitonalen Frauenbundes, die vom 6 bis 11. Juni 1904 in Berlin tagen und damit ihre dritte fünfjährige Geschäftsperiode beschließwn wird. Es dürite daher geboten sein, den Kongreßteilnehmern zunächst einen kurzen Überblick über diese großartige, im buchstäblichen Sinne des Wortes weitumfassende Organisation, über ihre Zwecke und Ziele, ihre Entstehung und Entwickhung. und über ihren Zusammenhang mit dem Bunde deutscher Frauenvereine und dem von diesem veranstalteten Frauenkongreß zu gebenm ehe von diesem selbst die Rede ist. Der Internationale Frauenbund setzt sich aus einzelnen Nationalverbänden (gegenwärtig 19) als kôrperschftlichen Mitgliedern zusammen, die in den verschiedenen Kulturländern von Frauenvereinen aller Richtungen, die eine Hebung des weiblichen Geschiechtes und die Fòrderung des Gemeinwohls anstreben, gebildet wurden - in Erkenntnis der Einheitlichkeit dieser Bestrebungen, zume besseren gegenseitigen Verständnis und zur gemeinsamen Verfolgung ihrer Ziele. Seine Gründung ist auf die Initiative einer konstituierenden Versammlung in Washington ergehen ließen, der Vertreterinnen aus England, Frankreich. Finnland, Dänemark u. s. w. folgten, um die Organisation des internationalen wie der einzelnen nationalen Frauenbunde zu beraten und festzusetzen. Das gemelnsame Prinzip, da ihnen zu Grunde liegen sollte, bezeichnet das Leitwort zu den Satzungen: Wir Frauen aller Nationen, die wir der Überzeugung sind, daß dem 1 Programm des Internationalen Frauenkongresses vom 13.-17. Juni 1904. Montag, den 13. Juni, vorm. 10 Uhr: 1. Großer Saal: Eröffnung des Kongresses durch die Vorsitzende des Bundes deutscher Frauenvereine Frau Marie Stritt. A dear sweet little old lady who lives in Leipzig. Has done much for the poor and the higher education of women. More than 80 yrs old. -78- III. Sektion. Soziale Einrichtungen und Bestrebungen. Vorsitzende: Frau Anna Edinger. Stellvertretende Vorsitzende: Frau Katharina Scheven. Montag, den 13 Juni, vorm. 10 1/2 bis 2 Uhr. 3. Blauer Saal. Armenpflege, Kranken - und Rekonvaleszentenfürsorge. Vorsitz und einleitendes Referat: Frau Anna Edinger-Frankfurt a. M. Referate: Frau Agda Montelius, Schweden: Grundsätze moderner Armenpflege. Frau Hertha v. Sprung, Österreich: Armenpflege in Österreich. Frau Louisa Thomson, Canada: District visiting in Canada. Frl. Luise Roloff-Berlin: Die Organisation der privaten Armenpflege in Berlin. Frau Alice Bensheimer-Mannheim: Die Organisation des badischen Frauenvereins. Frau Dr. Alvida Harbon-Hoff, Dänemark: Bekämpfung der Tuberkulose im Kindesalter. Frau Hella Flesch-Frankfurt a. M.: Die Hauspflege. Frau K. Bohmann, Schweden: Die Heimatspflege unter den Armen. Diskussion: Frl. Dr. Ellen Sandelin, Schweden. Miß Olga Hertz, England. Frau Basch-Berlin. Frau Karoline Hérics, Ungarn. Sgra. Elisa Boschechtti, Italien. -79- IV. Sektion. Die rechtliche Stellung der Frau. Vorsitzende: Freiin Olga von Beschwitz. Stellvertretende Vorsitzende: Frl. Dr. Gottheiner. Montag, den 13. Juni, vorm. 10 bis 2 Uhr. 2. Oberlichtsaal. Die zivilrechtliche Stellung der Frau. Vorsitz und einleitendes Referat: Frau Marie Stritt-Dresden. I. Wirkungen der Ehe im allgemeinen. Referate: Frau M. Weber-Heidelberg: Die historische Entwickelung des Eherechts. Mille. Dr. Popelin-Belgien. Miß Sheriff Bain-Neuseeland: Laws concerning Domestic relations. Mrs. Blankenburg - Ver. Staaten: The evolution of American Law concerning Women. Mrs. Watson-Lister-Victoria. Signora Messa Rebandi-Italien. Diskussion: Frau Kriesche-Dresden. Frau Proelß-Berlin. II. Eheliches Güterrecht. Referate: Mme. Oddo Deflon-Frankreich. Frau Dr. jur. Raschke-Berlin. Frl. Dr. jur. van Dorp-Holland. Mrs. Alfred Booth-England: Married Women's Property Laws. Diskussion: Frau Salinger-Dresden. I. Sektion. Dienstag, den 14. Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr. 1. Großer Saal. Die Bildung der Mädchen durch die Volksschule. Gemeinsame Erziehung der Geschlechter. Einheitsschule. Vorsitz und einleitendes Referat: Frl. Elisabeth Schneider-Berlin. Referate: Mrs. Emmeline B. Wells, Ver. Staaten: Die Erziehung der Mädchen für das Leben aus? Frau Marie Loeper-Housselle-Rhens a. Rh.: Die soziale Arbeit der deutschen Volksschullehrerin. Sgrna. Bice Cammeo, Italien: Die Volksschule und die Stellung der Volksschullehrerinnen in Italien. Frl. Dr. Maikki Friberg-Finnland: Die gemeinsame Erziehung der Geschlecter. Christine de Fauquemont-Hamburg: Die erziehliche und soziale Bedeutung der Einheitsschule. Fru Hierta-Rezius-Schweden: Zur Frage der Arbeitshygiene in der Schule. [*will speak as Thursday.*] Diskussion: Frl. Dr. phil. Eugenie Schwarzwald-Oesterreich. Frl. Fanny Schmidt-Schweiz. Frl. Helene Gädke-Berlin-Friedenau. Frl. Dr. Helene Stöcker-Berlin. -81- II. Sektion. Dienstag, den 14. Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr. 4. Beethovensaal. Die Lage der gewerblichen Arbeiterinnen. Vorsitz und einleitendes Referat: Fräulein Alice Salomon-Berlin. I. Fabrikarbeiterinnen. Referate: Frl. Henriette van der Mey, Holland: Die Lage der Arbeiterinnen in Holland. Frl. Dr. Marie Baum-Karlsruhe: Die Fabrikarbeiterin in Deutschland. Miß Margaret G. Bondfield, England: Industrielle Frauenarbeit. Frl. Rosika Schwimmer, Ungarn: Die österrichisch-ungarische Arbeiterinnenbewegung. Mrs. Lydia Kingsmill Commander, Ver. Staaten: Industrielle Frauenarbeit und Mutterschaft. Diskussion: Miß Wadge, England. II. Heimarbeiterinnen. Referate: Frl. Margarete Friedenthal-Berlin: Die Lage der Heimarbeiterinnen in Deutschland. Mrs. Watson-Lister, Viktoria, Australien: Heimarbeit in Australien. Miss M. L. O'Kell, England: Sanitätsinspektion und Heimarbeit. Diskussion: Frl. Klara Elben-Hamburg. -82- III. Sektion. Dienstag, den 14. Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr. 3. Blauer Saal. Fürsorge für Kinder und Jugendliche. Vorsitz: Frau Hedwig Winkler-Hamburg. Einleitendes Referat: Frau Marie Hecht-Tilsit. Referate: Frl. Lydia von Wolffring, Oesterreich: Kinderfürsorge. Frau Anna Plothow-Berlin: Kinderhorte. Frau Malvi Fuchs, Ungarn: Kinderschutz. Frau Hanna Bieber-Böhm-Berlin: Das Füsorge-Erziehungsgesetz. Mrs. Emily Cummings, Canada: Custodial care for feeble minded women of child-bearing age. Frau Katti Anker-Möller, Norwegen. Frau Vibecke Salicath, Dänemark: Heime für uneheliche Mütter. Frau Bertha Turin, Italien: Verein der Freundinnen junger Mädchen. Diskussion: Frl. Scholl, Italien. Frl. Vollmar-Berlin. -83- IV. Sektion. Dienstag, den 14. Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr. 2. Oberlichtsaal. Die zivilrechtliche Stellung der Frau. Vorsitz und einleitendes Referat: Frau Hel. von Forster-Nürnberg. I. Elterliche Gewalt. Referate: Frau Boos-Jegher, Schweiz. Fröken Cedernskiöld, Schweden. Fru Ragna Schou, Dänemark. Mrs. M. L. Carr, Ver. Staaten. Diskussion: Frau C. Camp-Dresden. II. Stellung der unehelichen Mutter und ihres Kindes. Referate: Mme. d'Abbadie-d'Arrast, Frankenreich. Miß Clifford, England. Frl. Dr. jur. Duensing-München. Diskussion: Frau Bennewiz-Halle. Frl. Kirch-Frankfurt a. M. Miss Sheriff Bain, Neuseeland. Signorina Le Maire-Italien. III. Vormundschaft. Referate: Frau Marie Spitzer, Oesterreich. Frau Julie Eichholz-Hamburg. Frl. R. Schwimmer, Ungarn. Diskussion: Frl. Rösing-Lübeck. I. Sektion. Mittwoch, den 15. Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr. 2. Oberlichtsaal. Die Aufgaben der Mädchen - Fortbildungsschule. Die Volksbildungsbestrebungen für Frauen. Vorsitz und einleitendes Referat: Frau Hedwig Heyl-Berlin. Referate: Frl. M. Henschke-Berlin: Die Aufgaben und die Organisation der Mädchen- und Fortbildungsschule. Fröken Eline Hansen, Dänemark: Die hauswirtschaftliche Bildung der Mädchen in Dänemark. Frau von Rudnay - Veres, Ungarn: Die Mädchen - Fortbildungsschule in Ungarn. Frl. Rosine Gaudernack, Oesterreich: Die Mädchenfortbildungsschule in Oesterreich. Frl. Auguste Förster-Kassel: Der hauswirtschaftliche Unterricht der Mädchen in deutschen Schulden. Frau Helene v. Forster - Nürnberg: Die Aufgaben der Frauen bei den Volksbildungsbestrebungen. Frau Cecilia Baath-Holmberg, Schweden: Volkschochschulen für Frauen in Schweden. Diskussion: Fru Hierta-Retzius, Schweden. Frau Marie Hecht-Tilsit. — 85 — II. Sektion. Mittwoch, den 15. Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr. 3. Blauer Saal. Die Frau in Handel und Verkehr. Vorsitz: Frau Bröll-Frankfurt a. M. Einleitendes Referat: Frl. Eva von Roy-Königsberg. I. Die Frau im Handel. Referate: Frl. Agnes Herrmann-Berlin: die Lage der weiblichen Handelsangestellten in Deutschland. Miss Margarete G. bondfield, England: Die Lage der englischen Handelsangestellten. Fru Astrid Paludan-Müller, Dänemark: Die Lage der Handelsgehilfinnen in Dänemark. Diskussion: Frl. Erna Wönckhaus-Berlin. II. Bahn-, Post-, Telegraphen-Beamtinnen. Referate: Frl. Karoline Gronemann, Oesterreich: Die Lage der Beamtinnen in Oesterreich. Frl. Dr. Käte Schirmacher - Paris: Die Lage der französischen Beamtinnen. Diskussion: Frl. Rosika Schwimmer, Ungarn. --- 86 --- III. Sektion. Mittwoch, den 15 Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr. 1. GroBer Saal. Bestrebungen zur Hebung der Sittlichkeit. Vorzitz und einleitendes Referat: Frau Katharina Scheven-Dresden. Referate: Frau Prof. MIchelet, Norwegen: Sittlichkeitsbewegung in Norwegen. Frau Wynaendts-Franken-Dysserinck, Holland: Regiementierung und sanitare Aufsicht der Prostitution in Holland. Mme. Avril de St. Croix, Frankreich: Abolitionismus in Frankreich. [*x*] Mrs. Grannis, Amerika: Promotion of social Purity. Frl. Anna Pappritz-Berlin: Die positiven Aufgaben der Foderation. Grafin von Hogendorp, Holland: Die Internationale Bekampfung des Madchenhandels. Mrs. Kate Waller Barret, Ver. Staaten: Retungsarbeit. Frl. Fermstecher, Frankreich" L'Oeuvre des liberees de St. Lazare. Diskussion: Frl. Brondgeest, Frankreich. Mrs. Clarence St. Allen, Ver. Staaten. Frau Eggers-Smidt-Bremen. [*x Attitude in Church toward Reforms not what it should be.*] -87- IV. SEKTION. Mittwoch, den 15 Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr. 4. Beethovensaal. Die Frau im Vereinsrecht und in der sozialen Gezetzgebung. Vorzitz und einleitendes Referat: Frl. Alice Salomon-Berlin. I. ARBEITERINNENSCHUTZGEZETZE. Referate: Frl. Helene Simon-Berlin. Mme. Rutgers-Hoitsema, Holland. Frau Steck, Schweiz. Diskussion: Mrs. Montefiore, England. Frau Simson, Breslau. Frl. Dr. Gottheiner-Berlin Baronesse Gripenberg-Finnland. II. ALTERS- UND INVALIDENVERSICHERUNG. Referate: Frl. Adele Schreiber-Berlin: Die Alters- und Invaliditatsversicherung in Deutschland. Diskussion: Frl. Henriette Goldschmidt-Berlin. III. VEREINSGESETZGEBUNG. Referate: Frl. L.G. Heymann-Hamburg: Die Frau in deutschen Vereinsrecht. Diskussion. 1. Sektion. Donnerstag, den 16. Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr. 4. Beethovensaal Höhere Mädchenbildung. Höhere Mädchenschule. Gymnasium. Vorsitz; Fri. margarete Poehlmann-Tilsit. Einleitendes Referat: Fri. Helene Lange-Berlin. Referate: Mrs. May Wright Sewall, Vereinigte Staaten: Die kör- perliche Erziehung der Mädchen in den höheren Unterrichts- anstalten der Vereinigten Staaten. Fri. Danielson, Schweden: Die hôheren Mädchenschule in Dänemark. Mme. Alphen Salvador, Frankreich: Die lycêes and collêges de jeunes filles in Frankreich. Sgrna. Bice Cammeo-italien: Höhere Frauenbildung in Italien. Fri. Llmi Hallsten, Finnnland: Die höhere Mädchenbildung in Finnland mit besonderer Berücksichtigung der gemeinsamen höheren Schulen. Dr. phil. Eugenie Schwarzwald, Õsterreich: Die gymnasiale Mädchenbildung in Österreich. Diskussion: Fri. Maria von Bredow-Charlottenburg. Frau Marianne Hainisch, Oesterreich. -89- II. Sektion. Donnerstag, den 16. Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr. 1. Großer Saal. Krankenpflege. Vorsitz und einleitendes Referat: Frau Elsbeth Krukenberg-Kreuz- nach. Referate: Mrs.Bedford-Fenwick,England: Die Krankenpflege als Frauenberuf vom erzieherischen, wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkt. Miß L. L. Dock, Ver. Staaten: Krankenpflege in Amerika. Schwester Agnes Karll-erlin: Die zukünftige Ausbildung der deutchen Krankenpflefeinnen. Mrs. Goodrich, Ver. Staaten: Die Lage der Krankenpfligerinnen in Amerika. Sgrina Bice Cammeo, Italien: Krankenpflege in Italien. Miß Maud Banfield, Ver. Staaten: Ausbildung. Lage und Alters- versorgung der amerikanischen Krankenpflegerinnen. Er. Ellen Sandelin, Schweden: Die Organisation der Kranken- pflegerinnen in Schweden. Diskussion: Frau Emmy von Gordon-Wüeburg. Miß Mary E. Thornton, Ver. Staaten. Lilli Freifrau von Bistram-Berlin-Zehiendorf. Frau Oberin Becher-Berlin-Zehlendorf. ______________ 7 90 III. Sketion. Donnerstag, den 16. Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr. 2. Oberlichtsaal Gefangenen-Fürsorge and Alkoholbekämpfung. Vorsitz: Frl. Ottilie Hoffmann-Bremen. Einleitendes Referat: Frau Hildegard Wegscheider-Ziegler, Dr.phil., Berlin I. Gefangenen-Fürsorge. Referate: Lady Constance Battersea, England. Frl. Marie Mellien-Berlin. Frl. Thekla Friedländer-Berlin : Die Reform der deutchen Frauengefängnisse. Frl Randi Blehr, Norwegen: Polizeimatronen. Diskussion. II. Alkoholbekämofung. Referate: Mi(?) Belle Kearney, Ver. Staaten. Die Bekämpfung des Alkoholismus eine Pflicht der Frauen. Mlle. Mare Parent, Belgien. Frl. Ina Rogberg, Schweden. Frau Alli Trygg-Helenius, Finndland, Frau Hedwig Bleiler-Waser, Dr. phil Schweiz: Über den Einflu(?) des Alkohis auf das Verhältnis der beiden Geschlechter. Diskission: Mi(?) Belle Hungtington-Mix, Ver. Staaten. Lady Battersea, England. 91 IV. Sektion. Donnerstag, den 16 Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr. 3. Blauer Saäl. Frauen in Kommunalen Ämtern. Vorsitz: Frl. Paula Müller-Hannover. Einleitendes Referat: Frl. v. Welczeck-Berlin. I. In der öffentlichen Armen- und Waisenpflege. Referate: Mi(?) Olga Hertz, England: Poor Law Guardians. Frau Prof. Montelius, Schweden. Frau Proel(?)-Berlin: Waisenpflege im Hinblick auf die Jugendfürsorge und die Füsorge fürsorge für uneheliche Kinder. Signorina Le Maire-Italien. Baronesse Gripenberg, Findland. Diskussion: Frau Bohn-Königsberg. Frl Marie Meyer-Danzig. II. In den städtischen Schuldeputationen. Referate: Fröken Cedernskiöld, Schweden. Frl. Gertrud Bäumer, Berlin. Mi(?) Sheriff Bain, Neuseeland. III. In Besonderen Gerichtshöfen. Referate: Mme. Vincent, Frankreich: La Prud'hommie en France. Frl von Roy-Königsberg: Die Kaufmannsgerichte und die Frauen. Mi(?) Sadie American, Ver. Staaten: The Juvenile Courts in the United States. Diskission: Mi(?) Sheriff Bain-Neuseeland. 7* [* Miss Frances H. Melville University Hall - St Andrews.*] 1. Sektion. Freitag, den 17. Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr. 1. Grosser Saal. Das Universitätsstudium der Frauen. Vorsitz: Frau Adelheid Steinmann-Freiburg. Einleitendes Referat: Frl. Gertrud Bäumer-Berlin. Referate: Frau Marianne Weber-Heidelberg: Die Beteiligung der Frau an der Wissenschaft. Dr. phil. Anna Hude, Dänemark: Das Universitätsstudium der Frauen in Dänemark. Miss Frances H. Melville, Schottland: Das Frauenstudium in Gorssbritannien. Miss Carey Thomas, Ver. Staaten: Die Universtätsbildung der Frauen in den Vereinigten Staaten. Frl. Dr. Käthe Schirmacher-Paris: Das Frauenstudium in Frankreich. Frl. Dr. Käthe Windscheid- Leipzig: Das Frauenstudium in Deutschland. Diskussion: Frl. Dr. jur. van Dorp, Holland. Frl. Helene Lange-Berlin. [*500 women in Oxford and Cambridge. 155 registered medical students. 900 women taken as [sup?] med & law - does not include women who have taken classical course. 775 have received degrees from Universities [*4 Scottland*]- 1000 now in attendance Degree in law not opened to women in Scotland, don't teach in Universities- Ireland. University of Dublin just opened its doors to women*] 93 II. Sektion. Freitag, den 17. Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr. 4. Beethovensaal. Kunst, Kunstgewerbe und Literatur. Vorsitz: Frl. Sophia Goudstikker-München. Einleitendes Referat: Frl. Natalie von Milde-Weimer. 1.Kunst. Referate: Miss Adelaide Johnson, Ver. Staaten: Die künstlerische Tätigkeit der Frau, ihr Einfluss einst und jetzt. Frl. Marie von Keudell-Berlin: Ausbildungsmöglichkeiten für Malerinnen in Deutschland. Mrs. Dignam, Kanada: Kunstlerinnen und ihre Organisationen. Mrs. Alice Smith Merrill Horne, Ver. Staaten: Kunst. Frau Marie von Bülow-Berlin: Die Lage der Bühnenkünstlerinnen in Deutschland. Mrs. Loeher, Ver Staaten: Die Leistungen der Frauen in der Musik. Diskussion: Frau Sabine Lepsius-Berlin. Frl. Olga Stieglitz-Berlin. II. Kunstgewerbe. Referate: Frau Charlotte Klein, Dänemark: Die kunstgewerbliche Tätigkeit der Frau. Diskussion: ........ III. Literatur und Journalismus. Referate: Frl. von Bistram-Wiesbaden: Die Frauen in der deutschen Literatur. Lady Marjorie Gordon, England: Die Frauen in der englichen Literatur. Frau Eliza Ichenhäuser-Berlin: Journalistinnen in Deutchland. Mrs. Jessie Ackermann, Ver. Staaten: Amerikanische Journalistinnen. Mrs. Whiting, Ver. Staaten: Die Frau als Schriftstellerin. Diskussion: Miss E. Marie Imandt, England. - 94 - III. Sektion. Freitag. den 17. Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr. 3 Blauer Saal Vorsitz: Frl. Clara Elben-Hamburg Einleitendes Referat: Frl. Gertrud Dyhrenfurth-Berlin. Referate: Frl. Else Luders - Berlin: Organisation der deutschen Arbeiterinnen. Miss Mary Macarthur, England: The Womens Trade - Union League. Frau Altobelli - Benetti, Italien: Italienische Arbeiterinnen- bewegung. Frau Marie Lang, Osterreich: Arbeiterinnen - Organisation in Osterreich. Mrs. Maud Nathan, Ver. Staaten: The Consumer's Leage. Diskussion: Frl. de la Croix-Berlin. Frl. Margaretha Friedenthal-Berlin. Dr. Elisabeth Jaffe von Richthofen-Heidelberg. - 95 - IV. Sektion. Freitag, den 17, Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr. 2. Oberlichtsaal. Das kommunale und kirchliche Wahlrecht der Frau. Vorsitz und einleitendes Referat: Frl. Dr. Gottheiner-Berlin. I. Das kommunale Wahlrecht. Referate: Fru Norlund-Danemark. Miss E. Janes, England. Froken G. Krog, Norwegan. Frl. Adele Gerber, Oesterreich. II. Das kirchliche Wahlrecht. Referate: Frl. P. Muller-Hannover. Frau Stocker-Caviezel, Schweiz. Mrs. Bewick Colby, Ver. Staaten. Diskussion: Miss E. Janes, England. Versammlung fur junge Madchen Freitag, den 17. Juni, um 5 Uhr. im Oberlichtsaal der Philharmonie, 2. Die heranwachsende Jugend und die Frauenbewegung. Vorsitzende: Frl. Alice Salomon-Berlin. Referate: Frl. Gertrud Baumer-Halensee: Neue geistige Entwick- lungsmoglichkeiten. Frl. Lilli Droscher-Berlin: Beruf und Lebensinhalt. Frl. Berta Pappenheim-Frankfurth a. M.: Soziale Hilfsarbeit. Diskussion. --- Eintritt frei. I. Sektion. Sonnabend, den 18. Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr. 3. Blauer Saal. Die Beteiligung der Frauen am Unterrichtswesen, a) als Lehrerinnen, b) an der Schulverwaltung. Vorsitz: Frl. Gertrud Bäumer-Berlin. Einleitendes Referat: Frl. Maria von Bredow-Berlin. Referate: Frl. Marie Martin-Berlin: Die Ausbildung der Volksschullehrerinnen. Frl. Auguste Rosenberg, Ungarn: Die Stellung der Volksschullehrerin in Ungarn. Mag. art. Ida Falbe-Hansen, Dänemark: Die Lehrerinnenbildung in Dänemark. Frl. Fredrikka Mörek, Norwegen: Die Ausbildung der Lehrerinnen für die höhreren Mädchenschulen. Miss Derrick, Kanada: Frauen als Universitätslehrer. Mrs. Henry Fawcett, England: The position of Women under the New Education Act of 1902. Frl. Anna Marie Ristow-Dortmund: Die Frage der Mitarbeit von Frauen in der kommunalen Schulverwaltung in Deutschland. Frau L. Zurlinden-Bern: Die Beteiligung der Frauen an der Schulverwaltung in der Schweiz. Frau Rutschalska-Reinschmidt-Polen: Die Vertretung der Lehrerinnen im Kreisschulrat. Diskussion: Frl. Margarete Poehlmann-Tilsit. Frl. Elisabeth Altmann-Soest. Frl. Olga Stieglitz-Berlin. -97- II. Sektion. Sonnabend, den 18. Juni, vorm 9 bis 1 Uhr. 2. Oberlichtsaal. Wissenschaftliche Berufe. Vorsitz und einleitendes Referat: Frl. Dr. med. Agnes Bluhm-Berlin. 1. Der Lehrerinnenberuf. Referate: Frl. Maria Lischnewska-Spandau: Die Lage der Volksschullehrerinnen in Deutschland. Frl. Dr. Ella Mensch-Berlin: Die Frau als Dozentin. Mme. Alphen Salvador, Frankreich: Die Lage der Lehrerinnen in Frankreich. II. Akademische Berufe. Referate: Reverend Anna Shaw, Ver. Staaten: Die Frau als Predigerin. Mrs. Carr, Ver. Staaten: Die Frau als Advokatin. Mrs. Gordon, D. Sc., Schottland: Die Frau in der Wissenschaft. Dr. Ellen Sandelin, Schweden: Die Frau als Ärztin. Frl. Dr. Franziska Tiburtius-Berlin: Die Stellung der Ärztinnen in Deutschland. Frau Dr. Karoline Steen, Norwegan: Der hygienische Unterricht durch weibliche Ärzte. Diskussion: ...... -98- III. Sektion. Sonnabend, den 18. Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr: 4. Beethovensaal. Verschiedene Wohlfahrtseinrichtungen Rechtsschutzstellen für Frauen, Klubs, Heime etc. Vorsitz: Frl. Anna Pappritz-Berlin. Einleitendes Referat: Frl. Therese Rösing-Lübeck. Referat: Frau Margarete Pochhammer-Berlin: Reform der Frauenkleidung. Diskussion. Referat: Frau Bennewiz-Halle: Rechtsschutzstellen. Diskussion. Referate: Mrs. Alfred Booth-Liverpool:} Frl. Else Federn, Oesterreich: } Settlements. Diskussion. Referat: MissEmily Janes, England: Working girls' clubs. Diskussion: Frau Elsa Strauss. Referat: Frl. Adelheid von Bennigsen-Hannover: Erziehung der Jugend zu sozialen Pfichten. Diskussion. -99- IV. Sektion Sonnabend, den 18. Juni, vorm. 9 bis 1 Uhr: 1. Grosser Saal Das politishce Wahlrecht der Frau. Vorsitz und einleitendes Referat Frl. Ika freudenberg-München. Frau Dr. A. Jacobs, Holland. Mme. Chaponnière-Chaix, Schweiz. Mrs. Fenwick Miller, England: The effect of Woman's Suffrage on Women themselves. Fru Norrie, Dänemark. Mrs. Husted Harper. Ver. Staaten. Frl. Dr. Schirmacher, Paris: Die praktische Notwendigkeit des Frauenstimmrechts. [*She speaks exceptionally well.*] Fröken Dr. Wahlström, Schweden. [*Salt Lake*] Mrs. Merrill Horne, Ver. Staaten: The possibilities of the Woman Legislator. [*a polygamist child-3 brothers & sisters*] [Mrs. Watson Lister, Victoria.] [*Mrs. Dobson*] Diskussion: Mrs. M. L. Carr, Ver. Staaten. Frau Marianne Hainisch, Oesterreich [*Proud spirited justice loving women of America [satire?] at whole [the whole] world must laugh in scorn. Carefully prepared for highest citizen then forbidden to exercize it. Congress shifts responsibility to states. State legislators no power to confer suffrage. * Elected to legislature. A Mormon- the Rules Com. Grasshoppers- Bridges- Art Bill- see for free Scholarships. Can Counties? Voted against High Church Mormon Official. Not cut off from Church.*] Allgemeine Versammlungen im großen Saale der Philharmonie. Montag, den 13. Juni, abends 8 Uhr: Der Stand der Frauenbewegung in den Kulturländern. Vorsitz: Frau Helene von Forster. Referentinnen: Frl. Anna Pappritz, Deutschland. Mrs. Wood Swift, Ver. Staaten. Mrs. Willoughby Cummings, Canada. Baronesse Gripenberg, Finland. Sgra. Mariani, Italien. Frl. Ylda Sulyok, Ungarn. Mrs. Watson-Lister, Australien Dienstag, den 14. Juni, abends 8 Uhr: Frauenlöhne. Vorsitz: Frl. Alice Salomon. Referentinnen: Frau Marie Lang, Oesterreich: Die unbewertete Arbeit der Hausfrau. Lady Aberdeen, England: Gleicher Lohn für gleiche Leistung. Frl. Engel-Reimers, Berlin: Staatliche Lohn- politik. Donnerstag, den 16. Juni, abends 8 Uhr: Das Verhältnis der Frauenbewegung zu den politischen und konfessionellen Parteien. Vorsitz: Frl. Helene Lange. Referentinnen: Mrs. May Wright Sewall, Ver. Staaten. Frl. Ika Freudenberg, München. 101 Freitag, den 17. Juni, abends 8 Uhr: Frauenstimmrecht. Vorsitz: Frau Marie Stritt. Referentinnen: Mrs. Garrett Fawcett, England. Mrs. Chapman Catt, Ver. Staaten. Mad. Maria Martin Frankreich. Miß Susan B. Anthony, Ver, Staaten. Fröken Gina Krog. Norwegen. Mrs. Napier, Neuseeland. [*Frau Jacobs.*] Rev. Anna Shaw, Ver. Staaten. Sonnabend, den 18. Juni, nachmittags 4 Uhr: Grundlagen und Ziele der Frauenbewegung. Vorsitz: Frau Marie Stritt. Referentinnen: Mrs. Charlotte Perkins Gilman, Ver. Staaten: Eine neue Theorie der Frauenfrage. Frl. Helene Lange, Berlin: Das Endziel der Frauenebewegung. Schliefen die Linkische Australien Schie Frango siche & amerikannerie Schluß des Kongresses Human first Women After. Not allowed to do human but female things. The work of the world is human not men's work. In humanity there is no sex Mas. fem. & human no sex in mind, soul - Millions of years female free & male very little thing main type of race female. strength used by male to subjugate female. Instead of males fighting among themselves they began to fight females. [*Masculine Period of History— You can't help believing a thing you have been taught 100 yrs. Believe that things are better, now than they could otherwise be. How do we know Are we so wise & [?] that we could not be improved— children are born of parents one of whom is a whole human creature and the other half—*] Geſchäftsordnung für die Sitzungen und Versammlungen des Internationalen Kongresses. 1. Für jedes Referat wird von der Sektionsvorsitzenden eine Redezeit bestimmt die nicht überschritten werden darf. 2. Für Diskussionsredner ist die Redezeit auf 10 Minuten beschränkt. 3. Meldungen zum Wort sind schriftlich einzureichen; die Redner erhalten nach der Reihenfolge der Anmeldungen das Wort. 4. Die Vorsitzende hat ein Klingelzeichen zu geben, wenn die Redezeit der Referenten und Diskussionsredner abgelaufen ist. 5. Zur Geschäftsordnung wird das Wort auch außer der Reihenfolge der vorgemerkten Redner erteilt. 6. Anträge und Resolutionen können nicht zur Verhandlung kommen. Die Tagesvorsitzende gibt zu Beginn der Sitzung bekannt, wieviel Zeit für die Behandlung jedes Gebietes für Referate und Diskussionen festgesetzt ist. Der festgesetzte Zeitraum darf durch die Diskussionen nicht auf Kosten eines später zu behandelnden Gegenstandes überschritten werden; es kann dasher Diskussionsrednern und Rednerinnen nur im Rahmen der verfügbaren Zeit das Wort erteilt werden. Beschreibung der für die Zwecke des Kongresses hergerichteten Räume. Die Philharmonie wurde zu einem angenehmen Aufenthaltsort für die Kongreßmitglieder umgestaltet. Die unter der Beshreibung der verschiedenen Räume angegebenen Mitglieder des Lokalkomitees, sowie die genannten Firmen haben dieselben eingerichtet und unter ihre besondere Aufsicht und Fürsorge genommen. (Die beigefügten Nummern korrespondieren mit den Nummern des Planes des Gebäudes.) 1. 2. 3. 4. Die Kongreßsäle 1, 2, 3, 4 des Planes haben je eine mit Pflanzen dekorierte Plattform mit Rednerinnenpult. Die Säle werden an verschiedenen Tagen von verschiedenen Sektionen benutzt. Für Tagesbesucher: Bekanntmachungen über die tägliche Benutzung der Säle in der Eingangshalle. Kommission für die Saalordnung. Frl. Sophie Dannenbaum, Frl. Rumbauer, Frau Margarete Levy, Frl. Elisabeth Saatz, Frau Lina Basch, Frau Henriette Tiburtius, Frau Hirschberg, Frl. Meyerhof, Frau Hortense Meyer, Frl. Elisabeth Sturikow, Frau Steinthal, Frl. Else Salomon, Frau I. Stenger, Frau Wolfenstein, Frau Goldschmidt, Frl. v. Liszt, Frl. Grethe Klausner, Frl. Cohnheim, Frau Alma Warburg, Frl. Misch, Frau Hamburg, Frau Hurwitz, Frl. Köpp, Frl. Badt, Frl. Beerenson, Frau Lesser, Frau Jacobsohn. -104- 5. Salon (part.): Frau Margarete Kayser and Frau Elisabet Riecken. Eingerichtet von Herrn Hans Stobwasser, alte Mobel und Gobelins. Teppiche von der Firma Herrm. Gerson geliehen. Kamine von der Firma C. A. Schuppmann. 6. Sanitätszimmer: Vorsitz Frl. Dr. Tiburtius und Frl. Dr. Agnes Bluhm. Eingericchtet vom Medizinischen Warenhaus Friedrichstraße 108, A.-G. Die diensttuenden Schwestern sind aus der Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen Deutschlands, Bayreutherstraße 27. Vors. Agnes Karil. 7. Bilderdekorationen gesandt: von den Komitees ihrer Länder. Frau A. Schweitzer, Frau Heinrich Maas und Frau Margarete Kayser, mit Hilfe des Hofantiquars Mai und Kunstsalon Cassirer, die aus verschiedenen Ländern Darstellungen verstorbener oder abwesender Vorkämpferinnen der Frauenbewegung und ihrer Wirksamkeit gesammelt. 8. Kleine Erfrischungen. Fräulein Adelheid Schaper, Zitronenlimonade gespendet von den Frauen Berlins, der Rositzer Zucker-Raffinerie und der Firma Brückner, Lampe & Co. zur frein Benutzung. Der künstlerische Kopf, eine Arbeit der Bildhauerin Frl. Schlaffhorst, München. Cakes zu freier Verfügung gespendet von der Sana-Gesellschaft in Cleve, Frau Clara Herzfeld. 8 und 9. Schriftenverkauf: Frl. Pappritz. Zu den Verhandlungen der Sektionen, welche in Saal 1 und 2 tagen; Verkauf der diese betreffenden Schriften, außerdem in den Vorräumen von Saal 3 und 4. 10. Zimmer des Vorstandes. Reserviert. Eingerichtet von Frau Elly Müllerheim. 11. Pressezimmer: Frau Margarete Stern. Die gesamte zur bequemen Benutzung der Schreibmaschinen dienende Einrichtung, insbesondere Schreibtische- und Pulte, Stühle und Schränke sind, ebenso wie die in beiden Räumen ständig den Vertretern der Presse zum Gebrauch frei stehenden Schreibmaschinen, von der Firma. "Glogowski und Co." (Remington), Berlin, Friedrichstr. 83 gütigst zur Verfügung gestellt. Fenster- und Wanddekorationen, sowie Teppiche ausschließlich von der Firma D. L. Haim & Co., Berlin, Potsdamerstr. 129/130. -105- 12. Kongreßbuch käuflich. Das Kongreßbuch ist unter Zuschuß der Kongreßkasse hergestellt und ist daher zum Preise von Mk. 0,50 käuflich. Unter Redaktion von Frau Marie Stritt und Frau Hedwig Heyl vom Lokalkomitee herausgegeben. Schriftführerin: Frau Marie Meyer, für die Ausführung Frau Margarete Habel. 12. Bilder vom Internationalen Frauenkongreß 1904 für 50 Pf. käuflich. Die Redaktion und Bearbeitung von Frau Eliza Ichenhäuser. Die dem Bundesvorstand zur Verfügung gestellten Bilder haben ein ziemlich übersichtliches Bild von den am Kongreß beschäftigten Persönlichkeiten möglich gemacht. Hülfen: Frl. Adele Schreiber, Frau Anna Plothow, Frl. Dr. Helene Stöcker, Frau Hedwig Dannenbaum, Frl. Dr. Anna Gebser, Frau Sera Prölss, Frau Hermine Wedel, Frl. Martha Rumbauer. Die Firma "August Scherl" hat den Verlag des Büches auf eigene Rechnung übernommen. 12a. Hausinformation unter Direktion des großen Informationsbureau. Hier befindet sich das Fundbureau: Frau v. Walther-Süersen. 13. Garderobe. Nicht Kongreßbetrieb. 13a. Post. Für die Dauer des Kongresses hat die Kaiserliche Postdirektion eine Postanstalt mit Fernsprechstelle errichtet. Geöffnet von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. Die Kongreßmitglieder werden gebeten, nach Restantepostsendungen zu fragen. 14. Tagesbillett-Verkauf inkl. Tagesprogramm. 15. Konditorei. Frau Helene Schaper, Frau Elise Kiesel, Frau Siemering, Frau Fia Wille-Körtig, Frl. Emma Lewing. Thonet Leipzigerstr. 89 lieferte die Korbmobel, Moritz Busse Leipzigerstr. 42 Kissen. Erfrischungen werden zu zivilen Preisen von der Firma Aschinger A.-G. verabreicht. 16 Treppenhaus. Dekoration von echten Teppichen der Firma D. L. Haim & Co. Potsdamerstr. 129/130. 8 - 106 - 17. Schreib- und Lesezimmer. Frau Margarete Kayser. Eingerichtet von Hans Stobwasser. Für den Inhald des Lese- zimmers: Bibliothek des Vereins Frauenwohl; Bibliothekarinnen Frl. Bona Peiser und Frl. Dorothea Hirschfeld. Lese- zimmer-Kommission, Zeitungen: Frau Clara Kanzow, Frau Margarete Ster, Frau Regine Deutsch, Frl. Bona Peiser, Frl. Dorothea Hirschfeld. 18. (1. Stock) Pressezimmer: Frau Maragete Stern. Die ge- amte zur bequemen Benutzung der Schreibmaschinen dienende Einrichtung, inbesondere Schreibtische und Pulte, Stüle und Schränke sind, ebenso wie die in beiden Räumen ständig den Ver- tretern der Presse zum Gebrauch freistehenden Schreibmaschinen, von der Firma. ,,Glogwski und Co." (Remington), Berlin, Friedrichstr. 83, gutigst zur Verfugung gestellt. Fenster- und Wanddekorationen, sowie Teppich ausschileflich von der Firma D.L. Hain & Co., Berlin, Potsdamerstr. 129/130. 19 und 20. Toilettenzimmer. Frau Helene Jaffe und Frau Hermine Rathenau. Eingerichtet von: S.Ball, Potsdamerstr. 27a. 21. (1. Etage) Schriftenverkauf fur Saal 3. Frl. Anna Pappritz 22. (1. Etage) Salon. Frau Potocky-Nelken, zur Verfugung gestellt und eingerichtet von der Firma: B. Burckhardt, Taunenzienstr. 12b 23. (1. Etage). Grobes informationsburreau. Frau Josephine Levy-Rathenau. Die vollstandige Bureaueinrichtung mit allen Requisiten and Utensilien ist von der Shannon Registrator Compagnie Aug. Zeib, Leipzigerstr. 126. Paperterieen und Schreibmaterial von Julius Rosenthal Burgstr. 28. I. Orientierung über die allgemeinen öffentlichen Versammlungen, Sektionssitzungen, Reihenfolge, Zeit und Ort der Vorträge, gemeinsame gesellige Veranstaltungen, Empfänge, Abendunterhaltungen, Ausflüge, Besichtigungen, Theater, Konzert und Billetts dazu. II. Ausgabe der Kongreദabzeichen, Theater-, Konzertbilletts und Programme. - 107 - III. Nachweis und Auskunft über: a) die vom Berliner Lokalkomitee empfohlenen Restaurantionen, Konditoreien, Erfrischungsgelegenheiten, Badeanstalten, Friseure etc. nebst Angaben der Preise und eventuellen Ermäദigungen für die Kongreദteilnehmer; b) die Wohnungen und Adressen sämtlicher Kongreദteilnehmer und hiesiger bekannter Persönlichkeiten. Alle Kongreദmitglieder werden dringend gebeten, sofort Namen und Adressen im Informationsbureau einzutragen ; c) die Sehenswürdigkeiten, Ausstellungen, Kunstsammlungen, Denkmäler, Bauten, Hochschulen, öffentilichen Gärten, nebst Eintrittsbedingungen und Besuchszeiten, desgl, die Wohlfahrts-, Wohltätigkeits- und humanitären Anstalten ; d) die Gesandtschaften, Konsulate, Kirchen, Gottesdienstordnungen; e) die Ärztinnen, Spezialärzte, Zahnärztinnen, Sanitätswachen, Unfallstationen, Krankenhäuser; f) die Theater, Billetverkaufsstellen, Reise-, Fremdenführer-, Gepäckexpeditions-Fundbureaus; g) empfehlenswerte Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung Berlins. Es liegen aus: a) Adress-, Verkehrs-, Kursbücher für Eisenbahn, elektrische, Hoch- und Untergrund-, Stadtbahn und Dampfer; b) Verkehrs- und Stadtpläne von Berlin und Umgebung, Pharusplan, Kiesslings Verkehrsplan, Eisenbahnkarten; c) Wörterbücher der französischen, italienschen, spanischen, englischen, holländischen, dänischen, norwegischen, russischen Sparche. d) Kiesslings ,,Berliner Verkehr" käuflich, Vorzugspreis 25 Pf. Damen, die Dolmetscherdienste leisten können, sind im Bureau zu erfragen. Kennzeichen der Mitglieder des Informationsbureaus: Weiദe Binde mit schwarzem Druck: Information. Kommission für die Information. Fran Lina Basch, Frl. Edith Cassierer, Frl. H. Cohnheim, Frau Flora Fränkel, Frl. Marie Frentzel, Frau Clara Friedheim, 8* 108 Frl. Eva Gottheiner, Frau Maria Gubitz, Frl. Lotte Guttmann, Frau Anna Hamburger, Frl. Eugenie Isaac, Frl. Laura Köpp, Frau Fanny Litten, Frl. Alice Meyer, Frau M. Meyerhofer, Frl. Bona Peiser, Frau Levy-Rathenau, Frau Rathenau, Frl. A. Reicke, Frl. Charl. Seydel, Frl. M. Schilling, Frl. Dr. Paula Schottmüller, Frau Elise Schwabach, Frl. M. Telschow, Kongreß-Postkarten. Nur im Kongreßgebäude: 10 Pf. Mit der künstlerischen Ausführung wurde Frl. Martha Moeckel, Berlin betraut. 25. Tunnel-Garten: Speisen und Getränke. Frau Helene Rubner, Frau Liese Katsch, Frau Sabine Reicke, Frau Gertrud Frantz. Dekoration gestiftet: Frau Wolff-Wertheim, Getränke und Speisen: Firma Aschinger A.-G. Liebigbouillonquelle gestiftet zu freier Benutzung von der Liebig-Compagnie, Frau Käthe Pauli. Die verwendeten Automaten System Sielaff stelite Herr Sielaff, Spenerstr. 23, zur Verfügung. Erfrischungen für den Saal 4 Beethovensaal: Frau Helene Horstmann, Frau M. Dülberg, Frau Ilse Görges. Die Erfrischungen: Firma Aschinger A.-G. Schriftenverkauf für Saal 4: Frl. Pappritz. 26. Gartenplatz mit Birken und Blumen dekoriert. Eingang Bernburgerstr. 22a und 23. Portal von Herrn Wolff-Wertheim geschenkt, Fahnen und Wimpel, Spenden der Firma Rudolf Hertzog, Breitestr. Entwurf Frau Wille-Körting. Teppiche: Teppiche zur Dekoration von den Firmen Herrman Gerson, Adolf Grunow und D. L. Haim & Co. Bauliche Veränderungen: Unter Leitung des Bauführers Herrn Gärtner der Firma Kayser & v. Großheim, die Firma: G. O. Albert Krause, Königl, Hofzimmermeister, Lützowstr. 64/65. 109 Beleuchtung: Installation und Lieferung des gesamten Stromes in allen Räumen während der Dauer des Kongresses von der Berliner Elektrizitätsgesellschaft, Luisenstr. 35. Beleuchtungskörper geliefert von den Firmen: Spinn & Sohn A.-G., Wassertorstr. 9, und H. Frost & Söhne, Wilhelmstr. 6. Blumendekoration: Geschenk des Herrn Wolff-Wertheim. Ausführung durch Herrn Gärtner Riemann, Charlottenburg, Stadtbahnbogen 590, Savignyplatz. Lieferung aller Blumen. Bodenbelag der Firma Rosenfeld & Co., Mohrenstr. 11/12. Tapeten: Adolf Burchardt Söhne, Jägerstr. 20. Drucksachen: J. H. Wagner, Prenzlauerallee 9. Abzeichen: Emil Aug. Quincke, Warschauerstr. 61. Sämtliche Einrichtungsgegenstände sind gegen Feuerschaden versichert und befinden sich unter der Obhut der Berliner Wach- und Schließgesellschaft, Kommandantenstr. 89. E Gesellschaftliche Veranstaltungen, zu welchen besondere Einladungen auf den Namen erfolgen. Bei Nichtbenutzung an das Informationsbureau, Köthenerstr. 32, zurückerbeten. Sonnabend, den 11. Juni: Lette-Verein: Empfang der Mitglieder des I. C. W. und der offiziellen Bundes-Delegierten im Lettehaus, Victoria-Luiseplatz 6. 4--7 Uhr. Eröffnung der Ausstellungen daselbst. Empfang der Amerikanerinnen in der Amerikanischen Botschaft, Unter den Linden 68. Sonntag, den 12. Juni. Begrüßungsabend, veranstaltet vom Bunde deutscher Frauenvereine. Beginn 8 1/2 Uhr präzise. Prolog von Anna Brunnemann, gesprochen von Frl. Friederike Stritt. Bewillkommnung des Kongresses durch die Vorsitzende des Lokalkomitees. Konzert des deutschen Frauen-Streichorchesters. Leitung Frl. Margarete Toeppe. Montag, den 13. Juni von 5--7 Uhr nachmittags: Empfang beim Reichskanzlerpaar, Graf v. Bülow und Gemahlin und beim Staatssekretär Graf v. Posadowsky-Wehner und Gemahlin. 111 Dienstag, den 14. Juni von 5--7 Uhr nachmittags: Privatempfänge. von 5--7 Uhr nachmittags: Empfang und Eröffnung der Ausstellungen des Pestalozzi-Fröbel-Hauses, Barbarossastr. 74a. von 5--7 Uhr nachmittags: Empfang im Berliner Frauenklub, Potsdamerstr. 125. Mittwoch, den 15. Juni von 5--7 Uhr nachmittags: Privatempfänge. von 5--7 Uhr nachmittags: Besichtigung des Gewerbemuseums Prinz Albrechtstr. Empfang von Frau Staudt und Frau Wallich. Mittwoch, den 15. Juni 1904. Theater. Frau Anna Kraußneck. Die Billetts im Großen Informationsbureau. Neues Theater: Am Schiffbauerdamm. Abends 7 1/2 Uhr präzise. Minna von Barnhelm. Lustspiel von Lessing. Deutsches Theater: Schumannstr. 13. Hermann Bahrs Komödie "Der Meister". Residenz-Theater: Blumenstr. 9. Anfang 7 1/2 Uhr. Der Schwank "Die 300 Tage". Lessing-Theater: Friedrich-Karl Ufer 1 stellt Bons zur Verfügung zur Zahlung des halben Preises für Parkett und I. Rang "Der Zapfenstreich". Schiller-Theater N: Chausseestr. 25. Das grobe Hemd. Schiller-Theater O.: Wallner-Theaterstr. 35. Der Geizige, Der eingebildete Kranke. Wintergarten: Dorotheenstr. 18--21. Anfang 8 Uhr. Die Theaterdirektionen haben eine bestimmte Anzahl Billetts zur Verfügung gestellt. Darauf entfallende Steuern trägt die Kongreßkasse. Mittwoch, den 15. Juni 8 Uhr abends: Konzert im großen Saal der Königlichen Hochschule für Musik, Hardenbergstr. No. 33. unter Mitwirkung und Direktion von Professor Gernsheim; unter Mitwirkung von Professor Reimann; der Königl. Kammersängerin Frau Herzog, Mitglied der Königlichen Oper; Herrn Dessau, Königlicher Konzertmeister; dem Sternschen Gesangverein; dem Toeppeschen Frauenchor, und der neuen Orchestervereinigung. -112- Die Programme mit aufgedruckter perforierter Nummer dienen als Legitmation. Auf dem Deckel befinden sich Porträts der mit- wirkenden Künstler und ein Bild der Königlichen Hochschule. Er- innerungsgabe gewidmet: von dem Vereinigten Kunstinstitut O. Troitzsch, Schöneberg, Geurigstr. 65 (Inhaber H. Reiche). Das Konzert ist durch die Munifizenz der Künstler ermöglicht und durch Zuvorkommenheit der Direktion der Königl. Hochschule für Musik. — Die sonstigen Unkosten trägt die Kongreßkasse. Konzert-Kommission: Frau Friedemann, Frau Frentz, Frau Gernsheim, Frau Meyer, Frau Stern, Frl. Toeppe. Donnerstag, den 16. Juni, 4 Uhr nachmittags: Ausflüge nach Steglitz, Grunewald, Wannsee, Neubabelsberg, Empfänge in Privatvillen, Benutzung von Extrazügen, Dampfern und Dampfbahnen. Näheres durch Einladungskarten. Freitag, den 17. Juni 5—7 Uhr nachmittags: Privat-Empfänge. Empfang in den Kunstsammlungen von Frau Hainauer, Rauchstr. 23. von 5—7 Uhr nachmittags: Empfang im Deutschen Frauen- klub, Potsdamerstr. 126 I. Sonnabend, den 18. Juni 8 Uhr abends: Festlicher Empfang der offiziellen Kogreßteilnehmer von den städtischen Be- hörden der Königlichen Haupt- und Residenzstadt im Rathaus, Königstr. 15-18. Folgende Veranstaltungen sind außerdem für die Kongreß- woche geplant: Mittwoch, den 15. Juni, nachmittags 4 Uhr: Empfang des Allgemeinen Deutschen Lehrerinnenvereins. Begrüßung der Lehrerinnen und der Rednerinnen der Sektion Frauenbildung durch die Vorsitzende Frl. Helene Lang. Geselliges Beisammensein. Alles Nähere werden die dazu versandten Einladungskarten enthalten. -113- Freitag, den 17. Juni, nachmittags 4 1/2 Uhr: Versammlung für Lehrerinnen. veranstaltet vom Landesverein Preußischer Volksschullehrerinnen in der Philharmonie, Beethovensaal. Tagesordnung: 1. Begrüßungssprache: Elisabeth Scheider. 2. Was bedeutet die verheiratete Lehrerin für die Schule? Marie Lischnewska. 3. Die rechtlichen Grundlagen des Cölibats der Lehrerinnen: Dr. jur. Marie Raschke. Diskussion. Alle Kolleginnen aus dem Ausland und Inland werden aufs herzlichste eingeladen und gebeten, sich an der Eröterung dieser wichtigen Standesfrage beteiligen zu wollen. Verein Frauenbildung-Frauenstudium, veranstaltet Abteilung Berlin für die Mitglieder der Abteilungen, welche zum Kongreß nach Berlin kommen, am Sonntag, den 12. Juni, mittags 1 1/2 Uhr auf der Terrasse des Architektenhauses, Wilhemstr. 92/93 einen Empfang mit anschließendem, gemeinschaftlichem Mittag- essen (2 1/2 Uhr). Die Abteilungsvorsitzenden werden gebeten, der Vorsitzenden der Abteilung Berlin, Frau Sera Proelß, W. Gossowstr. 4, bald- möglichst die Zahl der zu erwartenden Gäste mitzuteilen. Jugenschutzvereine. Für die am Internationalen Frauenkongreß in Berlin teil- nehmenden Mitglieder der Jugendschutzvereine findet ein Em- pfang durch die beiden Vorsitzenden des Vereins Jugendschutz- Berlin, Frau H. Bieber-Böhm und Frau Rosenheim, Kaiser Wilhelm- str. 39 II, am Sonntag, den 12. Juni, nachmittags von 5—7 Uhr statt. Sonnabend, den 11. Juni, abends 8 1/2 Uhr: Im Architektenhaus, Wilhelmstr. 92/93. Dr. Käthe Schirmacher. Vorlesung ihres Dreiakters ,,Wir''. Eintritt frei. 114 Empfänge werden geben: Reichskanzler Graf v. Bülow und Gräfin v. Bülow, Staatssekretär Graf v. Posadowsky-Wehner und Gräfin v. Posadowsky-Wehner, Amerikanische Botschaft: Excellenzen Charlemagne Tower, Niederländische Gesandtschaft: Dr. Jonkheer D. A. W. van Tets van Goudriaan und Gemahlin. Frau Thusnelda Arndt, Frau Anna Berl, Frl. Dr. Agnes Bluhm, Frl. Dr. Elvira Castner-Marienfelde, Frau Marie Engler, Kngl. Botanischer Gartrn-Steglitz, Frau Martha Ewald, Berliner Frauenklub, Deutscher Frauenklub, Im Gewerbemuseum: Frau Staudt, Frau Anna Wallich, Frau Goldberger, Frau Ilse Görges, Frl. Henriette Goldschmidt, Grunewald: Frau Dernburg, [*met her at the Rathaus*] Frau Magnus Levy, Frau Käthe Wertheim, Frau Julie Hainaner, Frau Tilly Hartog, Frau Emma Lassar, Frau Emma Lehmann, Der Letteverein, Frau Marie v. Leyden, Frau Fanny Litten, Frau Paul Meyerheim, Neubabelsberg: Frau Hedwig Heyl, Frau Margarete Kayser, Frau Elise Wentzel-Heckmann, Verein f. Volkserziehung in den Pestalozzi-Fröbelhäusern, Rathaus: Offizieller Empfang der Städtischen Behörden, Wannsee: Frau Johanna Arnhold, Frau Georg Meyer, Frau Agnes Wiener, Frau Schwabach, Frau Algunde Schweitzer, Frau Elly von Siemens in Biesdorf. Ausstellungen. In den zur Verfügung gestellten Räumen des Lettehauses, W., Victoria-Luiseplatz 6 (Straßenbahn). Vorsitzende: Frau Elisabet Kaselowsky. Schriftführerin: Frl. Marie Kundt. Von Sonntag, den 12. Juni, bis Sonnabend, den 18. Juni einschl., täglich von 11 bis 6 Uhr bei freiem Eintritt. Werke der bildenden Künste. Vorsitzende: Frau Zaeslein - Benda. Komitee: Dora Hitz, Agathe Herrmann, Sophie Koner, Cornelia Paczka, Helene Quitmann, Julie Wolfthorn, Betty Wolff. Kunstgewerbliche Arbeiten. Vorsitzende: Frl. Sophia Luise Schlieder. Komitee: Frau Gumlich-Kempf, Frl. Eugenie Dillmann, Frl. A. Göppert, Frau Trippel. Photographische Arbeiten. Leiter: Herr Direktor Schultz-Hencke. Gesamtausstellung der Schulen des unter dem Protektorat Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin stehenden Lettevereins. Vorsitzende: Frau Elisabet Kaselowsky. Schriftführerin: Frau Mathilde Stettiner. 116 Verein Bienenkorb, Lützowstr. 75: Sonntag, den 12. Juni, bis Sonnabend, den 18. Juni, von 11--6 Uhr. Ständige Ausstellung kunstgewerblicher Frauenarbeiten. Protektorin: Ihre Königliche Hoheit Frau Prinzessin Friedrich Leopold. Kunstausstellung des Münchener Künstlerinnenvereins zu Ehren des Kongresses. Kunstsalon von Eduard Schulte, Unter den Linden 1, unter Führung der Kongr.-Del. Frl. Ida Ströver-München. Sonntag, den 12. Juni von 10--3 Uhr und Mittwoch, den 15. Juni von 10--5 Uhr bei freiem Eintritt für die Kongreßmitglieder -- sonst die üblichen Eintrittspreise. In der zur Verfügung gestellten Aula des Pestalozzi-Fröbelhaus I, W., Barbarossastr. 74a. (Straßenbahn, Goltzstr. Ecke.) Von Mittwoch den 15. Juni bis Sonnabend den 18. Juni, von 10--1 und 2--6 Uhr, bei freiem Eintritt. Ausstellung des Verbandes für hauswirtschaftliche Frauenbildung. Vorsitzende: Frau Hedwig Heyl. Bearbeitet von einer Kommission: Lehrpläne, Lehrmittel, Lehrbücher, Lernmittel für den hauswirtschaftlichen Unterricht für 1. Volksschule, 2. Erwachsene: a) Schulentlassene Mädchen, b) Erwachsene, c) Seminar, d) Wanderschule, e) diätetischen Krankenkursus für Ärzte und Pflegerinnen. Die Lehrmittelanstalt von G. Winckeimann, Friedrichstr. 6, hat sich in hervorragender Weise an der Ausstellung beteiligt. 117 Berliner Verein für Volkserziehung. Unter dem Protectorat weiland I. Maj. Kaiserin Friedrich. Ausstellung der Anstalten des Pestalozzi-Fröbelhauses I. Vorsitzende: Frau Louise Jessen. Im Spielsaal, von Mittwoch den 15. bis Sonnabend den 18. Juni, von 10--12 und 2--4 Uhr. 1. Arbeiten aus dem Kindergarten. (Alter der Kinder 3--6 Jahre,) a) Selbstgefertigtes Spielzeug. b) Beschäftigungen nach der Methode des P.F.H. c) Erste künstlerische Versuche der Kinder. d) Die hauswirtschaftliche Tätigkeit als Erziehungsmittel. II. Arbeiten aus dem Nachmittagsheim. (Alter der Kinder 6--12 Jahre.) a) Weibliche Handarbeiten. b) Holzarbeiten. c) Papparbeiten. d) Bürstenbinden. e) Korbflechten etc. III. Arbeiten von Schülerinnen des Seminars. a) Fröbelsche Beschäftigungen. b) Modelle zu Kinderarbeiten. c) Ausarbeitungen und schriftliche Lehrproben im Anschluß an theoretischen Unterricht. d) Zeichnungen und Handarbeiten. Besichtigung des Pestalozzi-Fröbelhauses I. Krippe, Kindergarten, Elementarschule, Seminar. 10--12 und 2--4 Uhr. Pestalozzi-Fröbelhauses II. Seminar, Koch- und Haushaltungsschule. Hedwig Heyl. 11-1 und 3--5 Uhr. 118 Bessichtigungen Montag, den 13. Juni. Die Besichtigung der Madchenhorte (Vorsitzende: Frau Emilie Mosse, Leipziger Platz 15): S. Bergmannstr. 60-65, S.U. Gor- litzer Ufer 15, N.O. Keibelstr. 32, W. Pallastr. 15 und Wiclef- strase 53 (Ausstellung von Handarbeiten) ist zwischen 3--7 Uhr den Kongresteilnehmerinnen gestattet. Wilhelm Gentzsches Haus und Atelier von Ismael Gentz, Hilde- brandstr. 6, von 3--8 Uhr, Legitimation: Kongresabzeichen. Mittwoch, den 15. Juni. 3 Uhr: Besichtigung des Arbeiterwohlfahrtsmuseums in Char- lottenburg, Frauenhoferstr. 11--12, unter Fuhrung des Herrn Prof. Albrecht und der Frau Lina Brasch. Tzreffpunkt 2 1/2 Uhr praz. am Eingang der Hochbahn Potsdamer Platz. Zuge nach Charlottenburg-Knie. Beteiligung 40 Personen. Eintragung in die im Infrmationsbureau ausliegende Liste ist erforderlich. Wilhelm Gentzsches Haus und Atelier von Ismael Gentz, Hilde- brandstr. 6, von 3--8 Uhr. Legitimation: Kongressabzeichen. 3--6 Uhr: Besichtigung eines Festsaales etc. mit Wandgemalden von Frau Cornelia Paczka, geb. Wagner, Zeichnungen und graphischen Arbeiten von derselben Kunstlerin im Hause des Herrn Carl Schwartz, Bellevuestr. 5a. Dinnerstag, den 16. Juni. Von 11 Uhr ab stehen die ,,Kaffeekarren" (Vorsitzende: Frau Lucas) im Hofe der Phiharmonie zur Besichtigung berieirt. Besichtigung der Gartenbauschule del Frl. Dr. Castner in Marien- felde von 4--6 Uhr. Treffpunkt 3 1/2 Uhr im Potsdamer Ring- bahnhof (Vorhalle), Vorortzug Berlin-Zossen. Beteiligung 75 Personen. Eintragung in die im Informationsbureau aus- liegende Liste ist erforderlich. -119- Besichtigung des Neuen Botanischen Gartens (Direktor: Herr Geheimrat Prof. Dr. Engler) unter Leitung der Botanikerin Frl. Dr. Perkius, von 4--7 Uhr. Treffpunkt 3 1/3 Uhr an der Strasenbahnhaltestelle Linkstr., Strasenbahn nach Sterglizts. Beteiligung 100 Personen. Eintragung in die im Informations- bureau ausliegende Liste ist erforderlich. 4--7 Uhr: Gemaldesammlung von Frau MArianne Perl, Tiegarten- 3--6 Uhr: Atelier von Frau Louise Begas-Parmentier, Genthiner- str. 13, villa 7, Kongreszeichen. Freitag, den 17. Juni BESICHTIGUNG DES kRANKENHAUSES AM uRBAN UND DES Wochne- rinnenheims am Urban unter Leitung von Frl. Dr. med. Agnes Bluhm. Treffpunkt 2 1/2 Uhr praz. am Eingang der Hochbahn Potsdamer Platz (Zuge nach dem Kottbuser Tor). Beteiligung bis zu 100 Personen. Eintragung in die im Infromationsbureau ausliegende Liste ist erforderlich. Besichtigung der ,,stadtischen Schwesterschule im Krankenhause Moabit" unter Potsdamerplatz, Haltestelle Strasenbahn No. 9. Beteiligung 100 Personen. Eintragung in die im Informations- buraui ausliegenden Listen erwunscht. Wesebdibck'sche Gemaldfegallerie. In den Zelten 21 von 3--6 Uhr. Sonnabend, den 18. Juni. Besichtigung des Kinderasyls, Kurassierstr. 22, unter Fuhrung von Frl. med. Agnes Bluhm. Treffpunkt 2 1/2 Uhr am An- halter Bahnhof. Beteiligung bis zu 100 Personen. Eintragung in die im informationsbureau ausliegrende Liste ist erforderlich. Daran anschliesend fur Arztinnen, Oberinnen und Pflegerineen unter Leitung von Frl. Dr. Bluhm, Besichtigung der Privat- klinik des Herrn Privatdozenten Dr. Jansen, Charlottenburg, Hardenbergstr. 12. Die Besichtigung der Experimentiersale und die sontigen Ein- Richtungen der Gesellschaft Urania steht den Damen frei. Kongreszeichen. 120 Zur Besichtigung der Charlottenburger Jugendheime (Knaben- heim, Bismarckstr. 43—44, Mädchenheim, Pestalozzistr. 40) werden zwischen 3½—7 Uhr die Kongreßmitglieder am 9., 10., 11. Juni, Mittwoch den 15. Juni und am 20., 21., 22. Juni eingeladen. (Vorsitzende: Frau Hedwig Heyl, Hildebrand- strasse 14, Leiterinnen: Frl. Gierke und Frl. Abicht.) Die Besichtigung der Arbeiterinnenheime Kaiserin Augusta Allee 3 (Vorsitzende: Frl. Mathilde Kirschner, Alt-Moabit 91) und Brückenstr. 8 (Vorsitzende: Frau Elsa Strauß, Alexander- Ufer 1) ist abends von 6—7 Uhr gestattet. In der Woche nach dem Kongreß Besichtigung des Arbeiterinnen- heims (Vorsitzende: Frau Elsa Strauß, Alexander-Ufer 1) am Dienstag von 12—2 Uhr, am Donnerstag von 7 Uhr abends an. Die Besichtigung der Kochschule des Vaterländischen Frauen- vereins (Vorsitzende: Frau Uhles, Tiergartenstr. 3, Leiterin: Frau Hainauer), Kreuzbergstr. 77, ist am Dienstag, den 14. und Montag, den 21 Juni von 11—2 Uhr für die Kongreß- mitglieder gestattet. Restaurants, Cafés, Konditoreien. Wein-Restaurants. Potsdamerstr. 123b. Wuerst. Mittagstisch von 1—5 Uhr. Wochen- tags 1,50 Mk. Sonntags 2, — Mk. Weinzwang oder 50 Pf. Zuschlag. Potsdamerstr. 127. Roland. Mittagstisch von 1—6 Uhr. 1,50 Mk. Trinkzwang oder 30 Pf. Zuschlag. Gleichzeitig à la carte zu halben Preisen wie Kempinski. — Großes Garten- restaurant. Konzert. Potsdamerstr. 139. Hut Sohn. Einfache Tageskarte zu allen Preisen. Weinzwang. Postdamerstr. 12. Frederich. Mittagstisch 1—½6 Uhr. 1,50 Mk. Trinkzwang oder 30 Pf. Zuschlag. Leipzigerstr. 117—118. Traube. Nur à la carte zu allen Preisen von 75 Pf. ab. Trinkzwang oder 30 Pf. mehr. Leipzigerstr. 114. Römer Keller. Nur à la carte von 75 Pf. an. Trinkzwang. Leipzigerstr. 25. Kempinski. Nur à la carte von 75 Pf. an. Kein Trinkzwang 121 Bier-Restaurants. Potsdamerstr. 10—11. Weihenstephan vom März ab eröffnet. Potsdamerstr. 13. Mönchshof. Mittagstisch 12—4 Uhr. 1 Mk. Trinkzwang oder 15 Pf. Zuschlag. Potsdamerstr. 124. Großer Kurfürst. Mittagstisch 12—5 Uhr. 1,25 Mk. Kein Trinkzwang. Potsdamer Platz 1. Schultheiß. Mittagstisch zu 1,25—2 Mk. Kein Trinkzwang. Leipzigerstr. 109. Dortmunder-Union-Brauerei. Mittagstisch von 12—3 Uhr. 1 Mk. Trinkzwang oder 15 Pf. Zuschlag. Potsdamerstr. 1251. Berliner Frauenklub von 1900. Mittagstisch 1—3 Uhr 0,85 Mk., 4 Karten à 0,75 Mk. Kein Trink- zwang, kein Trinkgeld. Königgrätzerstr. 10. Saxonia. Lunch 1—3 Uhr. 1,50-2 Mk. Mittagstisch 5—7 Uhr 2,50—3 Mk. Trinkzwang oder 50 Pf. Zuschlag. Potsdamer Bahn. Hilsebein-Ausschank. Mittagstisch von 12 bis ½5 Uhr. 1 Mk. Trinkzwang oder 25 Pf. Zuschlag. Königgrätzerstr. 21. Askanischer Hof. Mittagstisch 1—6 Uhr 1,50 bis 3 Mk. Trinkzwang oder 25 Pf. Zuschlag. Garten. Königgrätzerstr. 36. Habsburger Hof. Mittagstisch 1—5 Uhr. 1,50 bis 3 Mk. Trinkzwang oder 25 Pf. Zuschlag. Königgrätzerstr. 111. Königgrätzer Garten. Mittagstisch 12 bis 4 Uhr. 1 Mk. Trinkzwang oder 15 Pf. Zuschlag. Großer Garten und überdeckte Hallen. Königgrätzerstr. 123. Potsdamer Garten. Mittagstisch 1—4 Uhr. 1 Mk. Trinkzwang oder 15 Pf. Zuschlag. Garten. Königgrätzerstr. 127. Leipziger Hof. Mittagstisch 12½—4 Uhr. 2 Mk. Dessauerstr. 3. Dessauer Garten. Mittagstisch 12—5 Uhr. 1 Mk. Trinkzwang oder 15 Pf. Zuschlag. Großer Garten und überdeckte Hallen. Prinz Albrechtstr. 9. Prinz Albrecht. Lunch 12—2 Uhr. 2 Mk. Mittagstisch 4—8 Uhr. 3 Mk. Trinzwang oder 50 Pf. Zuschlag. Wilhelmstr. 92/93. Architekten-Haus. Mittagstisch 12—4 Uhr. 1 Mk. Anhaltstr. 14. Zum alten Ascanier. Nur à la carte. Trinkzwang oder 15 Pf. Zuschlag. Anhalstr. 15. Würzburger Hofbräu. Mittagstisch 12—5 Uhr. 1,25 Mk. 9 122 Aschinger und Automat. Potsdamerstr. 9. Aschinger Bierhalle. Potsdamerstr. 1a. Aschinger. Warme und kalte äußerst billige Küche. Königgrätzerstr. 116. Aschinger. Kalte Speisen. Königgrätzerstr. 129. Aschinger. Kalte und warme Speisen. Königgrätzerstr. 128. Potsdamer Bierquelle. Automat-Restaurants und Cafés. (System Sielaff.) Friedrichstr. 152. Friedrichstr. 166 part. und I. Etage. Friedrichstr. 192. Leipzigerstr. 86. Cafés und Conditoreien. Potsdamerstr. 1a. Café Josty. Kalte Küche und Konditorei. Schö- ner Garten. Potsdamerstr. 125. Café Bauer. Kalte Küche. Potsdamerstr. 127. Café Roland. Kalte und warme Küche. Leipzigerstr. 19. Café Klose. Conditorei und Café. Leipzigerstr. 24. Café Hillbrich. Große Conditorei und Bäckerei. Königgrätzerstr. 117. Robert Koppe. Conditorei und Bäckerei. Königgrätzerstr. 126. Telschow. Große Conditorei. Friedrichstr. 209, Ecke Kochstr. A. Schilling. Große Conditorei. Unter d. Linden 21. Gerolds Theestube. Freier Thee für Kongreß- mitglieder. Vegetarische Restaurants. Mauerstr. 66/67. Vegetarisches Speisehaus. Prinz Louis Ferdinandstr. 2. Rudolf Kronberg. Der deutsche Frauenklub, Posdamerstr. 126 (Vorsitzende Frau Marie von Leyden) stellt seine Räume den Kongreßmitgliedern in der Kongreßwoche vom 12.--18. Juni zur Verfügung. Der Berliner Frauenklub von 1900, Potsdamerstr. 125 stellt während der Dauer des Kongresses den Kongreßteilnehmern seine Räume ohne Lösung einer Eintrittskarte zur Verfügung. Anhang. Gesandtschaften, Generalkonsulate und Konsulate in Berlin. Frankreich. Botschaftskanzlei: Pariser Platz 5. Bihourd, Exz., Außerord. und bevollm. Botschafter. Dienststunden 10 bis 12 Uhr, 2 1/2 bis 4 1/2 Uhr. Großbritannien und Irland. Botschaftskanzlei: Wilhelmstr. 70. Dienststunden 11--1 Uhr. The Rht. Honourable Sir Frank C. Lascelles, Exz., Geh Rat, Außerord. und be- vollmächt. Botschafter. Generalkonsulat. Behrenstr. 63. Dienststunden 10--12 Uhr, 4--5 Uhr. Dr. Paul Schwabach, Gen.-Konsul. Vereinigte Staaten von Amerika. Botschaftskanzlei: Unter den Linden 68. Empfangsstunden 10--1 Uhr. Charlemagne Tower, Exz., Außerord. und bevollm. Botschafter. Konsulat: Friedrichstr. 59/60. Dienststunden 10--3 Uhr. Oesterreich - Ungarn. Botschaftskanzlei: Kronprinzen-Ufer 14. Dienststunden 11-1 Uhr. Ladislaus v. Szögyény-Marich v. Magyar-Szögyén und Szolgaegyháza, Exz., Außerord. und bevollm. Botschafter. Generalkonsulat: Schöneberger Ufer 40 I. Parteienverkehr vorm. 10--1 Uhr. Dr. Freiherr Erwin v. Ferstel, Gen.- Konsul. Rußland. Graf v. d. Osten-Sacken, Exz., Wirkl. Geh. Rat, Außerord und bevollm. Botschafter, Unter den Linden 7. Generalkonsulat. Hedemannstr. 3. Dienststunden wochen- tags 10--2 Uhr. v. Artzimowisch, Gen.-Konsul, Wirkl. Staatsrat. 9* -124- Italien. Botschaftskanzlei: Wilhelmstr. 66. Graf Lanza di Busca, Exz., Generalleutn., Senator, Außerord. und bevollm. Bot- schafter Generalkonsulat: Taubenstr. 44/45. Bureaustunden 11 1/2 bis 2 Uhr. Heinrich Keibel, Gen.-Konsul. Schweden und Norwegen. Gesandtschaftskanzlei: Bellevuestr. 7. Dienststunden 11-1 Uhr. Graf Taube, Major à la suite des Schwed. Leibgarde-Reiter-Regts., Außerord. Gesandter und bevollm. Minister. Generalkonsulat: Jägerst. 49/50. Dienststunden 11-1 Uhr. Robert v. Mendelssohn, Gen.-Konsul für die preußischen Provinzen Brandenburg, Sachsen und Posen, sowie f. d. Herzogtum Braunschweig. Niederlande. Gesandtschaftskanzlei: Voßstr. 16. Dienststunden 10-1 Uhr. Dr.Jonkheer D. A. W. van Tets van Goudriaan, Außerord. Gesandter und bevollm. Minister. Dänemark. Gesandtschaftskanzlei: Voßstr. 17. Dienststunden 10-12 Uhr. v. Hegermann-Lindencron, Kammerherr, Außerord. Gesandter und bevollm. Minister. Generalkonsulat: Jägerstr. 49/50. Dienststunden 10-12 Uhr, 4-5 Uhr. Paul v. Mendelssohn-Bartholdy, Gen.-Konsul. Schweiz. Kanzlei: Regentenstr. 17. Dienststunden 12-3 Uhr. Kirchen (Evangelische.) Dom. Am Lustgarten. Im Bau. Dom-Interims-Kirche. Oranienburgerstr. 79, im Schloß Monbijou- Garten. Oberhof-und Domprediger Generalsuperintendent Dryander. Dreifaltigkeitskirche. Mauerstr. 66. Konsistorialrat Lahusen. Garnisonkirche. Neue Friedrichstr. 45. Militäroberpfarrer Goens. Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche. Auguste Victoria-Platz. Be- sichtigung täglich 9-1 Uhr. Pfarrer Krummacher. Petri-Kirche. Petri-Platz (Gertraudtenstr.) Als Segenswürdigkeit. Parochial-Kirche. Klosterstr. 67. Glockenspiel. Als Senhenswür- digkeit. Marien-Kirche. Neuer Markt. Prof. Dr. Scholz. -125- (Katholische.) Hedwigs-Kirche. Platz am Opernhaus. Probst von St. Hedwig. Prälat Neuber. (Griechisch-Katholisch) Kirche des Heiligen Apostelgleihen Fürsten Wladimir. Unter den Linden 7. Gottesdienst Sonn- und Festtags 11 Uhr vormittags und vor diesen Tagen 6 Uhr abends. Propst A. v. Maltzew. Neue Synagoge. Oranienburgerstr. 30. Freitag abends nach Sonnenuntergang Gottesdienst. Besichtigung nach Meldung beim Kastellan. Ausländische Kirchen American Church. Motzstr. 6 am Nollendorf-Platz Morning Service with Communion 11:30 a. s. m. Evening Service 5 p. m. Revd J. F. Dickie, D. D. Pastor. Gottesdienst. Sonntag, den 19. Juni, 5 Uhr wird die Predigerin Ms. Anna Shaw in der American Church, Motzstr. 6, sprechen. Frz. Klosterkirche. Klosterstr. 43. Gottesdienst 10 Uhr. Prediger Deveranne. Frz. Friedrichstadt-Kirche. Gensdarmenmarkt. Gottesdienst 10 Uhr Prediger Nessler. St. George's Church. In Monbijou-Palace Garden. Services Sun- days 9 a. m. Celebration of the Holy Communion 11 a. m. Chaplain Rev. I. H. Fry. Gottesdienstordnung aus den Tageszeitungen Sonnabends zu er- sehen. -- 126 -- Sehenswurdigkeiten. Altes Museum, am Lustgarten. Besuchszeit: Wochentags, außer Montag, vormittags 10 Uhr bis nachmittags 4 Uhr, Sonntags 12-6 Uhr; unentgeltlich. Neues Museum, vom Mittelgeschoß des Alten Museums durch einen die Straße überbrückenden Bogengang oder durch den unter den Kolonnaden befindlichen Haupteingang, gegenüber der Nationalgallerie, erreichbar. Besuchszeit wie oben, unentgeltlich. Nationalgalerie, Am neuen Museum, auf der Museumsinsel. Besuchszeit, außer Dienstag, wochentaglich 10-4 Uhr, Sonntags 12-6 Uhr. Pergamon-Museum, hinter der Nationalgalerie, auf der Museumsinsel. Besuchszeit wie beim Alten Museum, unentgeltlich. Konigliches Zeughaus oder Ruhmeshalle, Platz am Zeughaus. Besuchszeit, außer Sonnabend, wochentäglich 10-3 Uhr, Sontags 12-3 Uhr. Konigliches Kunstgewerbe-Museum, Prinz Albrechtstr. 7. Besuchszeit, außer Montag, wochentäglich 10-3 Urh, Sonntag 12-3 Uhr; unentgeltich. Lesesaal der Bibliothek sowie die Ornament-Stichsammlung daselbst von 10 bis 10 Uhr abends. Museum fur Volkerkunde, Koniggratzerstr. 120. Besuchszeit wie im Alten Museum, unentgeltlich. Reichspost-Museum, Leipzigerstr. 16. Besuchszeit, außer Mittwoch und Sonnabend, 10-2 uhr, Sonntags 12-2 Uhr; unentgeltlich. Museum für Naturkunde, Invalidenstr. 43. Besuchszeit, außer Dienstag und Freitag, 10-4 Uhr, Sonntag 12-6 Uhr; unentgeltlich. Kaiserliches Schloß, am Lustgarten. Besichtigung der Prachtgemächer 10-1 Uhr wochentäglich, Sonntags 11 1/2 bis 1 1/2 Uhr. Führung jede halbe Stunde. 50 Pf. Entree. Hohenzollern-Museum, Monbijouplatz. Palais Kaiser Wilhelms I., Unter den Linden 37. Fuhrung wochentäglich 10-12 Uhr, Sonntags 10-1 Uhr. 50 Pf. Entree. -- 127 -- Neues Reichstagsgebäude, am Konigsplatz in der Nähe des Brandenburger Tors. Führungen wochentäglich von 1/2 9--1/2 10 Uhr, Sonntags 2-4 Uhr, Dauer derselben 3/4 Stunde. Entree 50 Pf. Eintrittskarten (die auf den Namen lauten) zu den Tribünen bestellt man am Tage vor der betreffenden Sitzung von 9 Uhr morgens an. Unentgeltlich. Preußisches Abgeordnetenhaus, Prinz Albrechtstr. 5. Eintrittskarten vor dem Sitzungstage abends 5-7 Uhr, am Sitzungstage selbst am Billetschalter. Besichtigungen verschieden, beim Bureauvorsteher zu erfragen. Preußisches Herrenhaus, Leipsigerstr. 3, Eintrittskarten zur Tribüne im Sitzungssaale 1/2 Stunde vor Beginn der Sitzungen in der Botenmeisterei. Rathaus, Kӧnigstr. 15-18, Jüdenstr. 1-9, Spandauerstr. 51-55. Besuchszeit, außer Donnerstag und Freitag, alle Tage der Woche von 10-3 Uhr. Besteigung des Turms täglich von 10-3 Uhr. Eintritt 20 Pf., Eintrittskarten am Rathausportal Kӧnigstr. beim Portier erhältlich. Urania, Taubenstr. 48-49. Geӧffnet von 10 Uhr morgens an, Entree 50 Pf. Sternwarte, Invalidenstr. 57-62. Geoffnet 5-10 Uhr abends, Entree 50 Pf. Volkstrachten-Museum, losterstr. 36. Geoffnet 11-12 Uhr, außer Mittwoch, Entree 50 Pf. Hygiene Museum, Klosterstr., 32-35. Rettungswesen und Gesudheitspfege. Geӧffnet 1-6 Uhr. Museum für Naturkunde, Invalidenstr. 43. Geoffnet von 10-4 Uhr, außer Diestag und Freitag. Geologisch-paläontologisches Institut und Museum, zoologisches Museum und Mineralogisch-petographisches Museum und Institut. Christliches Museum, im Universitätsgebaude im II. Stock )fur das Studium der christlichen Archäologie). Geӧffnet Mittwochs und Sonnabends 12-1 Uhr; unentgeltich. Mineralogisches Museum der Technischen Hochschule. Geoffnet taglich, ausser Montag, von 12-2 Uhr. -128- Denkmaler. Brandenburger Tor mit der Victoria im Siegeswagen, am Pariser Platz. Siegessaule am Köningsplatz. Entwurf von Strack. Besteigung von 7-7 Uhr, Entree 50 Pf. Sieges-Allee mit 32 Standbildern der brandenburgisch-preußischen Herrscher und ihren Zeitgenossen. Ausgefuhrt von modernen Kunstlern. Nationaldenkmal Kaiser Wilhelms I., an der Schloßfreiheit. Von Reinhold Begas. Reiterstandbild des Großen Kürfusten, auf der Langen Brücke (Kurfüsten-Brücke). Von Schlüter. Reiterstandbild des alten Fritz (Friedrich des Großen), Unter den Linden, vor dem Palais Kaiser Wilhelms I. Von Rauch. Reiterstandbild Friedrich Wilhelms III., im Lustgarten. Von Wolff. Standbilder Friedrich Wilhelms III., und der Königin Luise, auf der Luiseninsel im Tiergarten. Von Encke. Standbilder des Kaisers und der Kaiserin Friedrich, vor dem Brandenburger Tor. Von Brütt. Denkmel der Kaiserin Augusta, auf dem Opernhausplatz. Von Schaper. Nationaldenkmal des Fürsten Otto v. Bismarck, vor dem Reichstagsgebäude auf dem Königs-Platz. Von Begas. Berolina, auf dem Alexander-Platz. Entwurf von Hundriesser. Luther-Denkmal, Neuer Markt. Von P. Otto. Goethe-Denkmal, an der Königgrätzerstr., im Tiergarten. Von Schaper. Schiller-Denkmal, auf dem Schiller-Platz, Gendarmenmarkt. Von Begas. Lessing-Denkmal, im Tiergarten, an der Lennestr. Von Prof. O. Lessing. Das Jung Wilhelm-Denkmal an der Tiergartenstr. von Brütt. Richard Wagner-Denkmal, an der Tiergartenstr., im Tiergarten. Von Eberlein. Neptunsbrunnen, auf dem Schloßplatz. Von Begas. Rolandsbrunnen, auf dem Kemper-Platz, am Ende der Sieges-Allee. Von O. Lessing. Herkulesbrunnen, auf dem Lützow-Platz. Von O. Lessing. Skulpturen von Klein und Herter. -129- Öffentliche Gärten und Ausstellungen. Tiergarten. Parkanleagen. Erstreckt sich vom Brandenburger Tor bis Charlottenburg. Schönste Partien: Luiseninsel, Rousseauinsel, Neuer See ( Löwenbrücke), Goldfischteich. Bellevuepark. Geschlossener Garten. Eingang: Spree Allee ( am großen Stern). Geöffnet von morgens bis abends unentgeltlich. Schloß Bellevue dem Publikum nicht zugänglich. Humboldthain. Kreuzberg am Victoria-Park. Kreuzbergstr., Großbeerenstr. Wasserfall, im Sommer von 9-12 vorm. ( Sonntags bis 1) u. nachm. von 3-8. Sehenswert die 6 Hermen der Freiheitsdichter. Mittwoch und Sonnabend von 8-10 Uhr abends farbig elektrisch beleuchtet. Zoologischer Garten. 3 Eingänge: Lichtensteinbrücke, Kurfürstendamm 7-11, Bahnhof Zoologischer Garten. Geöffnet von früh bis spät. Entree wochenstags 1 Mark, abends von 7 Uhr ab und Sonntags 50 Pf. Von 5-11 Uhr großes Militärkonzert. Wiener Kaffee. Wein- und Bier-Restaurtant. Botanischer Garten, Steglitz- Dahlem. Wochentags geöffnet von 7-10 Uhr, Sonntags von 2-7 Uhr. Unentgeltlich. Große Berliner Kunstausstellung. Alt-Moabit 4-10. Eingang auch Invalidenstr. und vom Stadtbahnhof Lehrter Bahnhof. Besuchszeit10-8 Uhr. Entree 50 Pf. Montags 1 Mark. Landesausstellungspark. Entree 50 Pf. Geöffnet von 10 Uhr morgens bis 11 Uhr abends. Wein und Bier Resturant, Kaffee, Konditorei. Militärkonzert täglich 5 bis 11 Uhr. Ausstellungshaus der Berliner Sezession. Charlottenburg. Kantstr. 12. Eintritt 1 Mk. Sonntags 50 Pf. — 130 — Kunstsalons und Kunsthandlungen. Ravené'sche Gemäldesammlung. Wallstr. 93. Dienstag u. Freitag 10—2 Uhr. Kunstsalon Paul Cassirer. Victoriastr. 35. Besuchszeit 9—6 Uhr, Sonntags 10—2 Uhr. Entree 1 Mk. Kunstsalon E. Schulte. Unter den Linden 1. Besuchszeit 10 bis 7 Uhr, Sonntags 10—2 Uhr. Entree 1 Mk. Kunstsalon Keller & Reiner, Potsdamerstr. 122. Kunst- und Kunstgewerbe. Besuchszeit 10—7 Uhr, Sonntags 11 bis 2 Uhr. Entree 50 Pf. Fritz Gurlitt, Leipzigerstr. 131. Besuchszeit 10—5, Sonntags 12 bis 2 Uhr. Entree 1 Mk. Hohenzollern-Kunstgewerbehaus. Leipzigerstr. 13. Wochentags geöffnet. Sonntags von 11—2 Uhr. Entree 1 Mk. Amelang'sche Kunsthandlung. Kantstr. 164. Charlottenburg. Zeitliche Ausstellungen. Geöffnet von 9—8 Uhr. Unentgeltlich. Photographische Gesellschaft. Kunstverlag. An der Stechbahn 1. Photographieen sämmtlicher berühmter Kunstwerke käuflich. Lipperheides Kostümbibliothek. Flottwellstr. 4. Wochentäglich von 10—1 Uhr, Dienstag und Freitag abends von 6 bis 8 Uhr geöffnet. Unentgeltlich. Hochschulen. Königliche Friedrich Wilhelms-Universität. Platz am Opernhause. Am Vorgarten die Marmordenkmäler Wilhelms und Alexanders von Humboldt, ersteres von Otto, letzteres von Begas. Im Vorgarten Standbild des Physiologen Heimholtz von Herter. Königliche Bibliothek. Am Opernplatz. Besichtigung außer Sonnabend und Sonntag von 1—2 Uhr. Lesesaal geöffnet von 9—9 Uhr. Technische Hochschule zu Berlin. Charlottenburg, Berlinerstr. 151. Technologische Sammlung der Hochschule. Montag und Donnerstag von 10 1/2—12 Uhr. Unentgeltlich geöffnet. — 131 — Akademische Hochschule für die bildenden Künste. Charlottenburg, Hardenbergstr. 33. Akademische Hochschule für Musik. Charlottenburg, Fasanenstr. 1. Landwirtschaftliche Hochschule. Invalidenstr. 43. Wohlfahrtseinrichtungen. Arbeiterwohnungen des Berliner Spar- und Bauvereins. Ansiedlung Stargarderstr. 3—5. Besichtigung wochentäglich nach 3 Uhr nachmittags. Anmeldung an Frau Stuhlmann, No. 3a., erwünscht. Städtische Webeschule. Markusstr. 49. Besichtigung täglich 10 bis 12 Uhr. Sonntags 11—1 Uhr. Sonntag mehr zu empfehlen. Männerasyl des Asylvereins für Obdachlose. Wiesenstr. 55—59. Städtische Blindenanstalt. Oranienstr. 26. Städtische Taubstummenschule. Markusstr. 49. Besichtigung 11 bis 1 Uhr täglich. Meldungen bei Direktor Gutzmann. Zentral-Arbeitsnachweis. Abteilung I: für männliche Personen. Gormannstr. 13. — Abteilung II: für weibliche Personen. Rückerstr. 9. Besichtigung: Freitag, den 17. Juni um 8 Uhr morgons. Anmeldung im Informationsbureau erbeten. Städtische Volksbibliotheken. Geöffnet Mittwochs und Sonnabends von 12—2 Uhr, Sonntags von 11—1 Uhr. — Es bestehen 28; im Informationsbureau des Kongresses wird mitgeteilt, welche sich zur Besichtigung am besten eignet. Frauengefängnis. Rummelsburger Arbeitshaus. Beamten-Wohnungs-Verein. Linkstr. 40. Gewerkschaftshaus. Engel-Ufer 15. Kinder-Asyl. Kürassierstr. 21/22. Altersversorgungsanstalt der Kaiser Wilhelm und Augusta-Stiftung. Schulstr. 97/98. Besichtigung vormittags bis 12 Uhr, nachmittags von 3 Uhr ab. Donnerstag ausgenommen. Feuerwehr, Kgl. Hauptwache, Lindenstr. 41. Besichtigung 7—10 u. 4—7 wochentäglich. Im Sommer 7—12 Exerzitien. Öffentliche Bibliothek und Lesehalle. Alexandrinenstr. 26. Geöffnet täglich von 5 1/2—10 Uhr, Sonntags von 9—1 und 3—6 Uhr. —132 — Öffentliche Lesehalle der Deutschen Gesellschaft für ethische Kultur, Münzstr. 11, Hof I. Geöffnet von 12--3 und 6 bis 10 Uhr täglich, Sonntags von 1/2 10--1 und 5--10 Uhr. Volkslesehalle Charlottenburg. Wilmersdorferstr. 166/67. Geöffnet wochentags von 6--9 Uhr. Charlottenburger Volksbade-Anstalt. Städtische Bade-Anstalt. Dennewitzstr. 24a. Berliner Volks-Kaffee- und Speisehallen-Gesellschaft. Chausseestrasse 98a. Besichtigung in den Mittagssunden. Kaffeestuben-Gesellschaft Schönhauserstr. 141. Zentralstelle für Arbeiter-Wohlfahrtseinrichtungen, Abteilung für Armenpflege und Woltätigkeit. Dessaurstr. 14, Gartenhaus. Besichtigung: Dienstag u. Freitag von 10--12 Uhr. Auskunftsstelle der Deutschen Gesellschaft für ethische Kultur. Unter den Linden 16, Hof III. Auskunft über die Besichtigungszeiten im Informationsbureau Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß viele Anstalten nur an einem bestimmten Tage zu sehen sind und daher rechtzeitige Erkundigung notwendig ist. Theater. Neues Königliches Opern-Theater. (Kroll.) Königsplatz 7. Anfang 7 1/2 Uhr. Berliner Theater. Charlottenstr. 90--92. Anfang 7 1/2 Uhr. Deutsches Theater. Schumannstr. 13. Anfang 7 1/2 Uhr. Lessing-Theater. Friedrich Karl-Ufer 1. Anfang 7 1/2 Uhr. Kleines Theater. Unter den Linden 44. Anfang 8 Uhr. Neues Theater. Schiffbauerdamm 5. Anfang 7 1/2 Uhr. Theater des Westens. Kantstr. 12. Anfang 7 1/2 Uhr. Schiller-Theater. Wallner-Theaterstr. 35. Anfang 8 Uhr. " " Chausseestr. 25. Anfang 8 Uhr. Residenz-Theater. Blumenstr. 9. Anfang 7 1/2 Uhr. Wintergarten. Dorotheenstr. 18--21. Anfang 8 Uhr. Metropol-Theater. Behrenstr. 55--57. Anfang 8 Uhr. —133— Ausflüge. Jede genauere Auskunft im Informationsbureau des Kongresses. Charlottenburg. Schlöß und Mausoleum. Eintritt: täglich 11—6, je 25 PF. Elektrische Bahn : N. Kupfergraben-Charlotten- burg Fahrzeit: 30 Min. Alle 10 Min. P und R. Dönhoff- platz-Westend und Spandauerbock. Fahrzeit ca. 50 Min. Alle 10 Min. Grunwald. Villenkolonie, Halensee, St. Hubertus, Café Grunewald an der elektrischen Bahn. Paulsborn, Onkel Toms Hütte 1/2—3/4 Std. zu Fuß durch den Wald von Station Hundekehle oder der Endstation der elektronischen. Bahn aus. Elektr. Bahn: A. Linkstr. alle 15 Mun. Fahrzeit ca. 45 Min. Fahrpreis bis Halensee 10 Pf., weiter 15 und 20 Pd. Eisenbahn: Potsdamer Ringbahnhof stündlich; Fahrzeit bis Bhf. Grunewald 27 Min. Fahrpreis II. Kl. 30 Pf. Stadtbahn halb- stündlich Fahrzeit Schlesischer Bhf.-Grunewald 39 Min. Fahrpreis II. Kl. 30 Pf. Wannsee. Villenkolonie. Wannseebahnhof von 5,30 stündlich. Fahrzeit 36 Min. Stadtbahn halbstündlich. Fahrzeit Schlesicher Bahnhof-Wannsee 1 Std. Fahrpreis II. Kl. 60 pf. Von dort lohnende Wasserfahrt mit Sterndampfer nach Potsdam 4 mal täglich. Sonntag stündlich. Fahrpreis bis Potsdam 60 Pf. Aufenthalt Pfaueninsel empfehlenswert. (1 Dampfschiff überschlagen genügt). Potsdam. Stadtschlofß, Marmorpalais (nur wenn Hof nicht dort) Friedenskirche, Sanssouci. Eintritt von 10 Uhr an, Sonntag von 11 1/2—6 Uhr je 25 Pf. — Neues Palais, Neuer Park und Wildpark: gewöhnlich freier Eintritt. — Potsdamer Hauptbahnhof, Wannseebahnhof und Stadtbahnhöfe, meist halbstündlich. Fahrzeit 30—40 Min. Preis 75 Pf. Neubabelsberg. Villen-Kolonie. Gleiche Züge wie Potsdam 25 Min. Schloß Kaiser Wilhelm I. und Park. Zu erreichen von der Bahn entweder zu Fuß durch die Kolonie in 35 Min. oder mit Dampfer 14 mal täglich, gewöhnlich Anschluß an Züge. Fahrzeit 24 Min. bis Glienicker Brücke 20 Pf. Rückweg über Glienicke-Potsdam. 135 -134- Treptow. Oberspree. Abtei Zenner. Park-Sternwarte. Eintritt von 2 Uhr an, Astronomisches Museum 20 Pf., Fernrohr 1 Mk. Elektrische Bahnen: 104 Behrenstr-Treptow. Fahrzeit 40 Min., alle 20 Min. 83. Friedrichstr.-Treptow Fahrzeit 40 Min.. alle 30 Min. 87 Schöneberg (Eisenacherstr.) — Treptow Fahrzeit 58 Min., alle 15 Min. 89 Spreetunnelbahn alle 30 Min. 102 Schlesischer Bahnhof Stralau-Treptow Fahrzeit 24 Min., alle 7 1/2 Min. Dampfer: Jannowitz-Brücke-Treptow meist stündlich 30 Min. Grünau-Friedrichshagen. Abfahrt: Görlitzer Bannhof stündlich in 27 Min. oder Stadtbahn halbstdl. in ca. 1 Stunde nach Grünau, oder per Dampfer von Jannowitz Brücke in 1 3/4 Std. Preis der Bahnfahrt 0.45 Pf. Kahnüberfahrt each Wendenschloß zu Fuß über Müggelberge. Teufelsee nach Müggelschlößchen etwa 1 Std., Kahnüberfahrt nach Brauerei zu Fuß nach Bahnhof Friedrichshagen, halbstündlich Züge nach Berlin. Stadtbahnhöfe. Fahrzeit 1 Std. Tegel. Schloß und Grabstätte der Humboldt. Elektr. Bahn 25 Charlottenstr. (U. d. Linden) Fahrzeit 52 Min., 26 Oranienburger Tor, Fahrzeit 45 MM. Eisenbahn: Stettiner Vorort-Bahnhof Fahrzeit 1/2 Std., Fahrpreis II. Kl. 30 Pf. Rückweg Dampferfahrt nach Spandau, von dort per Eisenbahn nach Lehrter- oder Studtbahnhof. Dahlem. Neuer Botanischer Garten. Elektr. Bahn: D. Bahnhof Zoologischer Garten alle 10 Min., Fahrzeit 36 Min. F. Bahnhof Zoologischer Garten Wilmersdorf-Steglitz alle 20 Min., Fahrzeit 25 Min. E. Linkstr.-Steglitz alle 10 Min., Fahrzeit 35 Min. Zu Fuß in 20 Min. nach dem Botanischen Garten. Eintritt: Wochentlich 7-10 Uhr. Sonntags 2 bis 7 Uhr unentgeltlich. -135- Reisebureaus. Amtliches Reisebureau. Im Potsdamer Bahnhof. Geöffnet 8 bis 7 Uhr. Sonntags 9-1 Uhr. Internationales Reisebureau-Schlafwagengesellschaft.° Unter den Linden 69. Carl Stangens Reisebureau. Friedrichstr. 72. Vertreter von Thomas Cook & Son in London. In Stangens Reisebureau. Adresse s. o. Courier. Internationale Reise- and Verpflegungsgesellschaft. Unter den Linden 56. Norddeutscher Loyd. Unter den Linden 5/6. Bureau Berlin-Saßnitz-Trelleborg. Stettiner Dampfschiffgesellschaft I. F. Braeunlich. Friedrichstr. 141, a. Bahnhof Friedrichstr. Reisebureau der Gesellschaft für internationale Transporte. Gebrüder Gondrand & Innocente Mangili. Mittelstr. 64. Vertreter der Schlafwagen-Gesellschaft in folgenden Hotels: 1. Central - Hotel. Friedrichstr. 143/44. am Bahnhof Friedrichtstr. 2. Hotel Bristol. Unter den Linden 5/6. 3. Kaiserhof. Wilhelmsplatz. 4. Grand Hôtel de Rome. Unter den Linden 39. (In den drei ersten Hotels Fahrkartenverkauf mit Gepäckabfertigung. Im Hôtel de Rome nur Fahrkartenverkauf.) Depeschensaal des "Berliner Lokalanzeiger". Unter den Linden 3. Bringt die neuesten politischen Telegramme. Sport und sonstige aktuelle Nachriehten. Die Adreßbücher fast sämtlicher größeren deutschen Städte und viele andere Nachschlagewerke liegen aus. Unentgeltlich. Fundbureaus. Polizeiliches Bureau für gefundene Sachen, Polizei-Präsidium, Alexanderplatz 5-6. Eingang II, Zimmer 79, werkt. 9-1 Uhr — der Omnibusgesellschaft, Kurfürstenstr. 143 u. Behrenst. 57 — der Großen Berliner Straßenbahn, Leipzigerplatz 14 -- der Stadtbahn und des Eisenbahn-Direktionsbezirks Berlin, Schlesischer Bahnhof — der Charlottenburger Pferdebahn in Charlottenburg. Spandauerstrasse 13—14 — der Droschken. Polizei-Präsidium, Alexanderplatz 5-6. Eingang II, Zimmer 79, werkt. 9-1 Uhr. Gen. Fund-Bureau Berlins u. der Vororte, Charlottenstr. 96. -- 136 -- Droschken-Tarif fur Berlin Tagesfahrten in Berlin, soweit der Wegemesser mit Farbenabschnitten versehen ist. fur eine Dauer der Benutzung I. Klasse II. Klasse 1 u. 2 3 u. 4 1 u. 2 3 u. 4 Personen Personen bis zu 15 Minuten einschl. (einfache Fahrt) 1,-- 1,50 0,60 1,-- Fur den zweiten, wenn auch nur angefangenen Zeitraum von 15 Minuten, ein Zuschlag von . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0,50 0,50 0,40 0,50 furjedeferneren angefangenen 15 Minuten ein Zuschlag von . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0,50 0,50 0,50 0,50 mithin die erste volle Stunde . . . . . . . . . . . . 2,50 3,-- 2,-- 2,50 und jede folgende volle Stunde . . . . . . . . . . 2,-- 2,-- 2,-- 2,-- Fur Nachtfahrten (1. April bis 30. September 11 Uhr abends bis 7 Uhr morgens, 1. Oktober bis 31. Marz bis 8 Uhr morgens) ist die Fahrzeit (nicht auch eine etwaige Wartezeit) doppelt in Ansatz zu bringen. Bei Fahrten welche teils in der Tages-, teils in der Nachtzeit ausgefuhrt werden, wird nur die in die Nachtzeit fallende Fahrzeit doppelt berechnet. Handgepack bis zusammen 10 Kilogramm ist frei; mehr und grosseres Gepack bis zu 25 Kilogramm 25 Pf., bis zu 50 Kilogramm 50 Pf., jede weiteren 50 Kilogramm 50 Pf. mehr. Taxameter_Fahrten innerhalb bez. ausserhalb des Droschken- Pol.-Bez. Berlin (welche am empfehlenswertesten sind): Taxe 1, rot, am Tage: 1-2 Personen innerhalb 800 m 50 Pf., jede angefangenen weiteren 400 m 10 Pf. mehr. " 2, schwarz, " 3-5 Personen innerhalb 600 m 50 Pf., jede angefangenen weiteren 300 m 10 Pf. mehr. " 3, blau, " 1-5 Personen ausserhalb wie bei Taxe 2. Bei Nache (12-6, --7): 1-5 Personen 400 m 50 Pf., jede angefangenen weiteren 200 m 10 Pf. mehr. -- 137 -- Arztinnen. Bornstein, Jenny. Halleschestr. 1. 8-9. 11-1. Klausner, Irma. Tauenzienstr. 19a. 8-9. 3-4. v. der Leyen, Else. Augsburgerstr. 61. 8-9. 3 1/2-4 1/2. Springer, Jenny. Potsdamerstr. 112. 9-10. 4-5. Wygodzinsky, Martha. Schonhauser Allee 9/9a. 8-9. 4-5. Ziegelroth, Helene. Potsdamerstr. 140. 8-10. 3-4. *Bluhm, Agnes. Zietenstr. 6b. 3-4. Hacker, A. Schaperstr. 18. 2 1/2-3 1/2. Kuhnow, Anna. Linkstr. 15. 11-1. 3-4 (ausser Sonntags). Plotz, P. Wilhelmstr. 42. 11-2. 3-4. Rosenthal Paula. Calvinstr. 23. 9-10. Tiburtius, F. Bulowstr. 14. 10-12. 2-4. Weiss, Clara. Lutzowstr. 71. 11-1. 3-5. *Weibliche Doctores medecinae nicht in Deutschland approbiert. ______________________________ Zahnarztinnen. Diederich, Louise. Wilhelmstr. 91. Freudenheim-Bloch, Helene. Lutzowstr. 69. v. Heyden, Elise. Unter den Linden 67. Kette, Hedwig. Lutzowplatz 12. Klonower, Amalie. Raupachstr. 15. Praetz, Paula. Goltzstr. 23. Russell, Anne. Lutzowpatz. Schulze, M. Rosentalerstr. 2 und Linienstr. 75. v. Widekind, Elisabeth. Potsdamerstr. 14. 9-3 (ausser Sonnt.) ______________________________ Bader. (Fur Kongressteilnehmer 25% Ermassigung.) Kur- und Badeanstalt Sanatorium Karlsbad, Potsdamerstr. 24b. Wilhelmsbad. Schutzenstr. 18/19. Gesellschaft der Wasserfreunde. Koniggratzerstr. 19. ______________________________ 10 - 138 - Haarpflege. Franz Kegel. Lützowstr. 91. Carl Lanner. Potsdamerstr. 116. Robert Reising. Potsdamerstr. 126. Karl Hohenthaler. Potsdamerstr. 126. Georg Wurll. Königgrätzerstr. 123. Paul Neumann. Königgrätzerstr. 39. Hermann Hartlapp. Kronenstr. 60. Max Koruth. Mauerstr. 11. Bernh. Bohmeyer. Mohrenstr. 50. Liste der Hôtels und Pensionen, welche den Kongreßmitgliedern Vergünstigungen gewährten: Palast-Hôtel, Potsdamer Platz. Grand Hôtel Bellevue und Tiergarten Hôtel. Askenischer Hof, Königgrätzerstr. 21. Westend Hôtel. Königgrätzerstr. 23. Hôtel Deutscher Kaise, Königgrätzerstr. 25. Hôtel Fürstenhof, Leipziger Platz. Hôtel Prinz Albrecht, Prinz Albrechtstr. 9. Reichshof, Wilhelmstr. 70a. 20% für Kongreßteilnehmer. Hôtel Saussouci, Linkstr. 37, Ecke Eichhornstr. Pension Bauer, Königgrätzerstr. 124III. Pension Cammann, Potsdamerstr. 134B.III. Pension von Derschau, Köthenerstr. 32 I. Pension Frl. Hippius & Chapuis, Bernburgerstr. 15/16III. Pension Linde, Königgrätzerstr. 109III Pension Kirstein & Schlayer, Potsdamerstr. 13 II. Chambres garnies. Köthenerstr. 32II, Frau Kleber. Köthenerstr. 411, Frau Friebel. Dessauerstr. 31I links, Frau Schäfer. - 139 - Notizen. Lebens-, Alters- und Invalidenversicherung. Die Leiterin der Geschäftsstelle für die Alters- und Invaliditäts - Versicherung der Mitglieder deutscher Frauenvereine, Henriette Goldschmidt, Berlin, wird während des Internationalen Frauenkogresses, vom 13. bis 18. Juni d. J. täglich eine Extrasprechstunde für Kongreßteilnehmerinnen von 3--4 Uhr nachmittags, Behrenstr. 70, I. Etage (nahe den Linden) einrichten. Auskunftsstelle für studierende Frauen. Die Auskunftsstelle für studierende Frauen in Berlin ist bereit Auskunft zu erteilen über Logis, Pensionen etc. in Berlin -- Sie ist sodann in Verbindung mit Frauenvereinen in den anderen deutschen Universitätsstädten und hat auch Beziehungen zu den Studentinnen-Vereinen von Wein, Zürich, Bern, Genf etc. Ebenso erhält die Auskunftsstelle Nachrichten aus den anderen ausländischen Universitäten, an denen deutsche Frauen studieren. Es können deshalb Auskünfte gegeben werden über die notwendige Vorbildung für die Universitätsstädtien und die Studienverhältnisse an den erwähnten Hochschulen, oder es werden wenigstens Mittel und Wege angezeigt, auf denen weitere Erkundigungen einzuziehen sind. Die Leitung der Auskunftsstelle liegt in den Händen von Fri. Dr. Anna Gebser, Lützowstr 17, Sprechstunden Montags und Donnerstags von 4--6 Uhr. Berufsorganisation der Krankenflegerinnen Deutschlands. Bayreutherstr. 37, Gartenhaus. Vorsitzende: Agnes Karil. Photographische Aufnahmen. Fri. Hanni Schwarz, Dorotheenstr. 72/74 und im Kongrßgebäude. Automat Sielaff. ,,Um den Kongreßmitgliedern Gelegenheit zu geben, die Maschinen dieser modernsten Erfrischungshallen zu besichtigen, wird im ,,Automat", Friedrichstr. 152, täglich von 4--6 Uhr ein sachkundiger Führer den Damen zur Verfügung stehen." 10* Auguste Rosenberg Hungary, Budapest. I. Jehirvari ich 44. prays your lecture and your beloved portrait. Do'nt forget! Tagliche Rundschan Sunday Edition June 12, 1904 Harry Nyce Wildpark bei Potsdam Victoria stasse 32 Herr ist Hela! Wm Avril de ste Croise 2 Avenue Malakoff, Paris Turstenhoff Hotel Berlin From Lily Braun Berlin W. Walandstr. 159. Maria Prinzejsm von Rohern Rifresh - Florenz 16. VI. ? ? ? ? She spoke with wonderful power and eloquence ? ? A little lady dressed in black who sat on the platform with me, when Belle Kearney spoke - The English newspaper woman who spoke so well on women in journalism and gave me Miss Imandt the address of the Gentlewoman - 6 Nelson st. Edinburgh Frau Elisabeth Fery ? 20 The little woman who was so fond of me, who went to find a droshke for me in a driving rain kissed my hand repeatedly ? and brought me some roses on the last day - Berlin C. ? Edison of ? Annie ? vice President of the women's association Helsingford Finland Rosenberg August B? ? Hungary. Argentina Altobelli Bologna Camerie del Levoro Thelie? Mrs. Wimermark profess? Journalist f. ? journals Berlin Wilmersdorf Uhlandstr. [70?] Elisa [?] Unione ? Boschetti 0 S. Eomaso 6 (Italien) Milano Bice Cammes V. Cavour 18 Firenze Anna [?]thier Revidara Martha Schlesinger Frankfurt a/ Main [?]uldburg / [??] 24. Frau Gertrud Misch Berlin Ranksetr. 3. x Newspaper woman Frau Helene Greche. Hamburg Leiteria der Fortbildungsaudtolt fur Frauen u. Junge Mädchen in Hamburg Schriftstellern fur Hamburger Schugestung Pedagogische Reform Lehrin in Schule u Haur. Frauenberuf Hamb. Nachrichter u.s.w. Herausgeberin von [??]ser Hamburg Frau K[???]ynski Tiergartenstr 13 A. VI Nr. 174. Frau Sanitatsrat Gorges, zu Wednesday The heute nachmittags um 5. Matzstreasse Frau Professor Michelet aus Kristiania ?airie Benarad From Turkey Photographers Fraulein Hanni Schwarz & Anna Walter N. W. Dorotheenstr - 72 - 74 stants the This is the lady who wider situation so completely - [?iht] Dora Bosler She says we must do all we can to get our rights during Roosevelts administration Wein III Postorngasse 6 Osterreich Wein - Arbeitergarte? Stefan Grossmann The Neue Freie Presse of Vienna June 14 has my speech in full. ?? Karl Federn Berlin W. Ausbacherstrasse 26 [Frau] Marjorie Gordon : ???? Bertha Wendy Hamburg sweet little woman with 8 children - Does not Wrangelstr. 9 believe in whipping children With wonderful power and eloquence she spoke theday in which Belle Rearnay delivered her address Frau D. Bleuter - Wasen [Burghotzre-Zirny?] Map Straube's Taschenplan von Berlin Verhaltnis - 1:26000 Geogn Inst.u.Landkarten-Veriag JulStraube, Berlin S.W. Gitschiner Str. 109 Herausgegeben von der ,,Woche" Page 22 Preis 50 Pfg. Bilder vom Internationalen Frauen Kongress 1904 BERLIN im Juni 1904 143 Mrs. Luceretia Il Blankenburg, Philadelphia. Lehrerinnenseminar der Columbia Universitat, ausgebildet in London. Mrs.Lucretia I., Blankenburg, 214 West Logan Square, Philadelphia. Pa.Amerika Mrs.Mary Church-Terrell, Washington, Ehrenpräsodemtom des Nationalbundes farbiger Frauen, erste farbige Grau, die dem Verwaltungsrat der Washingtoner Vokschulen angehort. Mts.Church-Terrell ist in Memphis als Tochter farbiger eltera gevoren, sie ist eine Graduierte des Overlin-Kollege, von der sie nach ihrer Graduierung einen Ruuf bekam, den sie jüdischer Frauej", Leiterin der, Städtischen Grauenliga von Neuyork: and der Nationalen Konsumentenligar, gute Rednerin, detätigt such auf kommunalen Giebiete, in der kKinderarbeit, der Regelung des Stellenvermittlungswesens, der Auswanderung usw. Miss Maud Banfield, Oberin der Poliklinik in Philadelphia, tätig auf den verschiedensten Gebieten des Krankenpflegewesens and der Krankenpflegerinnenorhanisation. Vorstandsmitglied der amerikanischen Krankenpflegerinnenschule,Vorsitzende der Lehrkurse für Krankenfürsorge am jedoch ablehnte, troizdem es der erste Fall war, dass einem Angehôrigen der Negerrasse ein so ehrenvoller Ruf zuteil wurde, weil sie vor ihrer Eheschliessung mit Mr. Terrell stand und durch eine mehrjährige Studienreise nach Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz ilre Kenntnisse bereichern wollte. Nach ihrer Rückkelr nahm sie die Mission auf sich als Rednerin für doe G;eocjberecjtigung ihrer Rasse einzatreten. Harriet Beecher Stowe's Werk gewissermassen zu ergünzen. Ihr oersönliches Auftreten, ihre Redegabe and ihre Kenntnisse lassen sie für diese Aufgabe geeignet erscheinen, sie wird in den l'ereinigten Staaten gereits gegenwärtig der - weibliche Booker T. Washington genannt. Miss Adelaide Johnson, Neuyork, Bildhanerin. Hält in Referat über. Die Künstlertätigkeit der Frau in den Vereinigten Staaten"; eine der fühigsten und bestbekaanten amerikanischen Bildhauerinnen, die einzige, die gieichzeitig eine gute Rednerin ist. Aufsehen erregten ihre Büsten der drei Pionierinnen der amerikanishchen Frauenbewegung, Lucretia Mott, Elisabeth Cady Stanton U. Susan B. Anthony. Frau Millicent Garrett Fawcett L.D. London 2 Glower Street. Fuhrerin der engl.Stimmrechtsbewegung. Bedeutende Nationalokonomin u. Rednerin. Verf.von:Polit, Economy for Beginners, 1870; Tales in Political Economy. 1875; Essays and Lectures (jointly with Henry Fawcett), 1872; Some Eminent Women of our Time, 1889; Life of Queen Victoria, 1895; Life of Sir William Molesworth, 1901Lady Warwick, (Warwickshire), grundete 1898 in der Absicht, den gebildeten, ihren Lebensunterhalt auf dem Lande zu erwerben, das Agricultural Training College for Women in Reeding in einem Mietshause. Dort wurden die Madchen in der Milkerei, in Gemusebau, Geflugelzucht, Bienenzucht, Obstbau, Blumenzucht und in der kaufmannischen Verwertung dieser Erzeugnisse unterrichtet. 1899 grundete sie einen grossen Verein "The Lady Warwick Agricultural Association of Women", der Stellenvermittlung ubernimmt und Propaganda fur die Sachemacht, vor kurzen, im Jahre 1903 wurde die Anstalt nach dem Studley Castle verlegt in die Nahe von Warwick Castle, dem Hauptaufenthalt seiner Begrunderin. Frau Ogilvie Gordon D. Sc., 1 Rubislaw Terrace, Aberdeen, Scholttland, Doktor der Wissenschaften, Geologin, Vizeprasidentin der "Women's International Progressive Union", wurde schon wahrend ihrer Studienzeit sowohl am Ladies College in Edlinburgh, als auch an der London University durch Medaillen-verleihung ausgezeichnet, war die erst Frau, die 1893 an der London University in Naturwissenschaften das Examen als Doktor under Wissenschaften bestand, und ebenfalls die erst Frau, die 1900 an der Munchener Universitat zum Doktor phil. mit hochster Auszeichnung promovierte. 1894 hielt Mrs. Gordon eine Reihe von Vorlesungen uber dasVolkshochschulwesen. Verfasserin der wissenschaftlichen Werke: "The Wengen & Cassian Strata in South Tyrol" 1893; "Coral in the Dolomites" 1894;"Microscopic and Systemic Study of Madreporarian Types of Corals" 1895-96; "Die Korallen der Stramherger Schichten" 1896-97; "The Torsion Structure on the Dolomites" 1898-99; "Die Obere Cassianer Zone an der Talzarego-Strasse" 1900; "History of Geology and Paleontology (Translation from Transcribed and reviewed by contributors participating in the By The People project at crowd.loc.gov.